Transparenzregister: Wichtig für GmbHs!

Ist Ihr Betrieb eine GmbH, OHG oder KG?  Meldepflicht für das Transparenzregister beachten!
Am 27. Juni 2017 ist ein neues Geldwäschegesetz in Kraft getreten. Um das Verschleiern von (illegalen) Vermögenswerten zu verhindern, soll durch die Eintragung in einem elektronischen Transparenzregister Auskunft darüber erteilt werden, wer die wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens sind. Insbesondere gesetzliche Vertreter von juristischen Personen des Privatrechts (z. B. GmbH) und rechtsfähige Personengesellschaften (OHG, KG) sind verpflichtet, sich in das sogenannte Transparenzregister einzutragen.

Gilt das auch für GmbHs, deren Gesellschafter bereits im Handelsregister eingetragen sind?

Achtung: Ja, wenn es sich um ältere GmbHs handelt, deren Gesellschafterlisten noch nicht elektronisch abrufbar sind. Man ist zwar nicht zur Aktualisierung seiner Gesellschafterliste im Handelsregister verpflichtet, muss aber mangels elektronischer Abrufbarkeit der Listen im Transparenzregister den wirtschaftlich Berechtigten offenlegen. Das dürfte alle GmbHs betreffen, deren Eintragung vor 2007 lag und die seit 2007 ihre Gesellschafterliste nicht geändert haben.

Wenn hingegen die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten bereits aus anderen öffentlichen Registern (z.B. Handelsregister) elektronisch abrufbar sind, muss man sich nicht zusätzlich ins Transparenzregister eintragen.

Was ist mit GbR, eingetragenen Kaufleuten oder sonstigen Einzelunternehmen?

Diese sind von der Mitteilungspflicht nicht betroffen.

Wer ist wirtschaftlich Berechtigter?

Bei juristischen Personen oder sonstigen Vereinigungen ist jede natürliche Person wirtschaftlich Berechtigter, die unmittelbar oder mittelbar mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile hält oder mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrolliert oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausübt.

Welche Angaben sind mitteilungspflichtig?

Folgende Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten:

Vor- und Familienname, das Geburtsdatum, der Wohnort, der Typ des wirtschaftlich Berechtigten (fiktiv oder tatsächlich) sowie Art und der Umfang des wirtschaftlichen Interesses. Sowohl nachträgliche Änderungen der Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten als auch Hinweise darauf, dass der wirtschaftlich Berechtigte sich zwischenzeitlich (wieder) aus anderen Registern ergibt, sind mitteilungspflichtig.

Wie erfülle ich meine Pflichten?

Die wirtschaftliche Berechtigten müssen sich auf der Internetseite des Transparenzregisters eintragen: www.transparenzregister.de

Das Transparenzregister bietet eine kostenlose Servicenummer (0800-1234337), Mo–Fr von 8:00 bis 18:30 Uhr- diese gibt aber nur Hinweise zum Ausfüllen – nicht zu der Frage, ob ein Unternehmen überhaupt eintragungspflichtig ist oder nicht.

Wo bekomme ich Hilfe?

Derzeit sind noch keine Bußgelder verhängt worden – auch wenn die Pflicht zur Meldung bereits seit dem 1.10.2017 besteht. Rechtlich sind Verstöße gegen die Transparenzplichten jedoch eine Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße geahndet werden – der Bußgeldrahmen reicht bis 100.000 EUR für unsere Klientel, bei schwerwiegenden Verstößen werden sogar Bußgelder bis zu einer Million aufgerufen – dies spricht dafür, die Pflicht ernst zu nehmen.

Quelle: RAin Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen e.V.

Prüfen: Beitragsbescheide der BG RCI

Erstaunlich hoch fielen einige Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie aus, die die Betriebe des Raumausstatter- und Sattlerhandwerks in den letzten Tagen von der BG RCI erhalten haben.

Mit der Einführung des neuen Systems „phoenic“ ist es zu einem beträchtlichen Anstieg der Unfallzahlen gekommen. Im Rahmen der Datenmigration scheint ein reibungsloser Übergang nicht funktioniert zu haben. Auch Beitragsbescheide können davon betroffen sein, daher fordert die Berufsgenossenschaft alle Betriebe dazu auf, ihr Bescheide genauestens zu prüfen und gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.

Des Weiteren weist die BG RCI noch einmal darauf hin, dass mit der Einführung des einheitlichen Gefahrentarifs ab 2019 die Beiträge sich generell geändert haben.

Statt des bisherigen Gefahrentarifs 4,01, gilt nun der erhöhte Tarif von 4,97. Durch das Beitragsausgleichsverfahren soll die Erhöhung ausgeglichen werden. Das Beitragsausgleichsverfahren ist eingegliedert in 11 Stufungen mit Zu-und Abschlägen von jeweils 5-24%.

Zudem erhält jedes Unternehmen einen Zweijahresrückblick über gemeldete Unfälle und die dafür entstandenen Kosten.

Die Zielsetzung dieser Änderung ist es, Unfällen präventiv vorzubeugen und diese zu minimieren, um von Beitragsentlastungen profitieren zu können. Damit soll zum neuen, einheitlichen Gefahrentarif und dessen Erhöhung ein Ausgleich geschaffen werden.

Kostenloser Sprechtag: Internet und Online-Marketing

Die Internetpräsenz eines Unternehmens ist heutzutage weitaus mehr als nur eine Visitenkarte. Sie ist der direkte Draht zu potentiellen Kunden und zukünftigen Mitarbeitern.
Die rechtlichen Anforderungen an Internetpräsenzen haben sich geändert und auch die Erwartungen hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Darstellung auf Smartphones und Tablets sind gestiegen.

Zudem bietet Online Marketing mittels Google MyBusiness & Facebook neue attraktive, interaktive Marketingmöglichkeiten.

Melden Sie sich zum kostenlosen Sprechtag an, lassen Sie Ihre Internetpräsenz auf den Prüfstand nehmen oder besprechen Sie ihr Online Vorhaben.

Kerstin Muggeridge, Beauftragte für Innovation und Technologie – Schwerpunkt Digitalisierung der Handwerkskammer für Ostfriesland steht Ihnen während des Sprechtages mit konstruktiven Vorschläge und Ideen für einen erfolgreichen, umfassenden Online-Auftritt zur Seite und gibt Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten des Online-Marketings.

Die Beratung ist für Sie kostenfrei und dauert ca. 30 Minuten, Termine nach Vereinbarung.  

Termin: Donnerstag, den 18. Juli 2019, 9 bis 14:30 Uhr

Ort: Kreishandwerkerschaft LeerWittmund, Osterstrasse 9, 26409 Wittmund

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 15.07.2019 an. Telefonisch unter 04941 1797-28 oder per E-Mail an l.wienekamp@hwk-aurich.de

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.

Friseure: Ist Ihre Webseite noch typgerecht?

Der Landesinnungsverband des niedersächsischen Friseurhandwerks hat zusammen mit der Schlüterschen Mediengruppe ein NEUES EXKLUSIVANGEBOT NUR FÜR INNUNGSMITGLIEDER kreiert: Lassen Sie sich KOSTENLOS beraten zu den Themen „bessere Auffindbarkeit im Internet“, „geschützte Firmendaten und Datensicherheit im Internet“ und „Mitarbeitergewinnung“.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Anlage:

Dokumenten-Service 2019/20

Anhand einer vierstelligen Nummer können Sie Musterverträge, Musteranschreiben, Informationsblätter etc. aus den Bereichen

  • Personal
  • Baurecht
  • Öffentliche Förderprogramme
  • Unternehmensführung
  • Steuern
  • Privat

sofort und jederzeit per Mail oder Fax abrufen.

Mit diesem Service stellen wir Ihnen ein vielfältiges Angebot an Unterlagen zur Verfügung, die von Ihnen rund um die Uhr abgerufen werden können. Sie können sich selbstverständlich bei uns auch persönlich und detailliert zu jedem Thema beraten lassen und/oder die gewünschten Unterlagen über unsere Geschäftsstellen anfordern. Die Broschüre liegt ab sofort in unseren Verwaltungen in Leer und Wittmund für Sie aus. Auf Wunsch versenden wir diese auch gerne an Sie.

Versorgungswerk: MeisterPolicePro wurde ergänzt

„Goldene Regel ist Gold wert“

Die SIGNAL IDUNA hat mit der erweiterten Neuwertdeckung die bisher gebräuchliche Zeitwertregelung ersetzt. Das bedeutet, dass die SIGNAL IDUNA Betriebseinrichtungen im Schadensfall zum Neuwert ersetzt. Voraussetzung hierfür ist die ordnungsgemäße Nutzung und Wartung.

Sind Sie schon mit der MeisterPolicePro bei der SIGNAL IDUNA versichert? Sobald Sie ihren Vertrag neu ordnen oder umstellen profitieren Sie automatisch und beitragsfrei von der erweiterten Neuwertdeckung.

Die MPP besteht aus einem dreistufigen Sach- und Haftpflicht Baustein. Betriebe aus dem Handwerk mit einem Jahresumsatz von bis zu 1,5 Millionen Euro können davon profitieren.

Auf die gesamte Vertragslaufzeit erhalten Innungsmitglieder 12 Prozent Beitragsnachlass; Existenzgründer und Betriebsübernehmer erhalten in den ersten beiden Jahren sogar 15 Prozent Beitragsnachlass.

Quelle: kontakte, Infobrief der Signal Iduna 2/19

SHK: GROSSHANDEL UND HANDWERK INTENSIVIEREN ZUSAMMENARBEIT

DG Haustechnik und ZVSHK unterzeichnen Zusatzvereinbarung zum bestehenden Kooperationsvertrag – Nachwuchssicherung, Branchenstandards und Vertriebsprozesse im Fokus

Berlin, 19. Juni 2019 Bei einem Treffen beider Vorstände in Berlin Anfang Juni haben der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) und der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) eine Zusatzvereinbarung zu dem seit 2014 bestehenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Zusage des DG Haustechnik, die Nachwuchskampagne „Zeit zu starten“ des ZVSHK weiterhin aktiv zu unterstützen. Darüber hinaus spezifizieren die beiden Spitzenverbände in der SHK-Branche die Weiterentwicklung gemeinsam getragener Branchenstandards sowie Optimierungsmöglichkeiten in den Vertriebs- und Geschäftsprozessen.

DG Haustechnik und ZVSHK wollen sich unter anderem gemeinsam stark machen für eine schnellstmögliche Ablösung des bisherigen Datanorm-Formates durch den neuen moderneren Standard Open Masterdata. Zudem soll die Datenqualität innerhalb der SHK-Branche weiter verbessert werden. „Dies betrifft insbesondere eine über die Stammdaten hinausgehende Plandatenqualität, Begleitdokumentation und die Ergänzung von Ersatzteilkatalogen“, erläutert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.

Das vom Handwerk betriebene Datenportal für qualitätsgeprüfte Herstellerdaten (Open Datapool) und das Datenportal des Großhandels (Open Datacheck) arbeiten gemäß Zusatzvereinbarung zukünftig noch enger zusammen mit dem Ziel, dem SHK-Handwerk perfekte Stammdaten zur Verfügung zu stellen. Dabei wird sichergestellt, dass Open Datapool und Open Datacheck die gleiche Datenqualität erhalten. Der DG Haustechnik will in diesem Kontext seinen Mitgliedern die Verteilung der Produktdaten von Handels- und Exklusivmarken des Großhandels über den Open Datapool empfehlen.

Zur weitergehenden Optimierung der Prozesse in Großhandel und SHK-Handwerk soll eine Projektgruppe mit Vertretern aus Handwerk, Großhandel und Softwareanbietern etabliert werden. Sie soll konkrete Prozesse optimieren helfen – wie etwa: die automatische Erstellung eines digitalen Lieferscheins für alle Lieferungen und Abholungen, die im Warenwirtschaftssystem des Handwerks verarbeitet werden.

Die Zusatzvereinbarung dokumentiert auch noch eine Absichtserklärung beider Verbände, bei der Umsetzung des Verpackungsgesetzes zu kooperieren. Demnach wollen sich ZVSHK und DG Haustechnik gemeinsam für die praxisgerechte Entsorgung von Verpackungen mit Hilfe einer Branchenlösung einsetzen.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von über 50.000 Handwerksbetrieben mit über 370.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks lag 2018 bei 44,6 Milliarden Euro. Die 24.000 Innungsbetriebe erwirtschafteten mit ihren 215.000 Beschäftigten fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes.

Der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik e.V. – kurz „DG Haustechnik“ – versteht sich als Sprachrohr der deutschen Fachgroßhändler aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Klima. Im DG Haustechnik sind bundesweit über 50 große Unternehmen und Unternehmensgruppen mit mehr als 1.300 Standorten organisiert. Der SHK-Großhandel beschäftigt insgesamt ca. 45.000 Menschen.


Handwerkerrechnung absetzen: Das ist erlaubt

In der selbst genutzten Immobilie fallen Handwerkertätigkeiten an? Dann sollten Sie die Rechnung gut aufbewahren. Der Arbeitslohn des beauftragten Handwerkers kann nämlich in der Steuererklärung angegeben werden. Dadurch können Sie einen Steuerbonus von bis zu 1.200€ erhalten.

Unter dem Begriff „Handwerkerbonus“ versteht man, dass Privatpersonen bis zu 20 % der Arbeitskosten von der Rechnung absetzen können. Dies gilt jedoch nur bis zu einer Höchstgrenze von 6.000 €, sodass ein maximaler Bonus von 1.200€ zusammenkommen kann. Kosten für Material können dabei jedoch nicht berücksichtigt werden.

Damit in der Steuererklärung die Arbeitskosten von Handwerkern anerkannt werden, müssen diese von einem selbstständigen Betrieb ausgeführt werden. Außerdem muss eindeutig belegbar sein, dass der Handwerker auch wirklich im Heim des betreffenden Steuerzahlers seine Arbeitsleistung vollbracht hat. Dabei ist es unerheblich ob es sich um eine selbstgenutzte Immobilie oder eine Mietwohnung handelt. Wichtig ist zudem, dass Rechnungsbeträge überwiesen und nicht bar gezahlt werden.

In der Steuererklärung kann man die Kosten aus Handwerkerrechnungen unter dem Punkt „Sonderausgaben – Haushaltsnahe Beschäftigungen, Dienstleistungen, Handwerkerleistungen“ eintragen.

Auf der Rechnung des Handwerkers müssen die Arbeitskosten extra ausgewiesen worden sein. Das Finanzamt kann die Vorlage der Rechnung verlangen und unter Umständen sogar einen Nachweis der Überweisung.

Bau: Umfrage zu Zahlungsfristen bei öffentlichen Aufträgen?

Der Baugewerbe-Verband Niedersachsen bittet die Mitgliedsunternehmen, sich an einer Umfrage zu dem Thema:“ Zu lange Zahlungsfristen bei öffentlichen Aufträgen“ zu beteiligen. Die Daten werden natürlich vertraulich behandelt.

Hintergrund der Umfrage ist, dass immer häufiger Beschwerden aufkommen, dass die öffentliche Hand bei Ihren Schlussrechungen eine Fälligkeitsfrist von 60 Tagen vereinbart. Rechtsanwalt Carsten Woll, Abteilung Wirtschafts- und Vergaberecht, weist darauf hin, dass bereits seit der VOB-Ausgabe 2012 eine 30-Tage-Frist als spätester Fälligkeitszeitpunkt für die Schlusszahlung im Bauvertrag vorzusehen ist. Nur in Ausnahmefällen verlängert sich dieser Zeitraum auf 60 Tage.

Start-ups und Arbeitssicherheit

Pro Jahr werden etwa 500.000 Unternehmen neu gegründet. Für einen neuen Neuunternehmer ist das zweifellos eine aufregende Zeit, in der sie/er auf sehr viele Dinge achten muss.

Neben dem Businessplan, den Verhandlungen mit den Geldinstituten, der Krankenversicherung, der Buchhaltung, dem Finanzamt und den Steuern hat der Gründer/ die Gründerin noch sehr viel mehr zu tun bis man sich über das erste, selbst verdiente Einkommen freuen kann.

Leider wird dabei die Arbeitssicherheit sehr oft übersehen. Dabei ist jetzt die beste Zeit für ein junges Unternehmen sich (auch) um dieses Thema zu kümmern. Die Anzahl der Tätigkeiten und auch die Anzahl der Mitarbeiter sind (noch) überschaubar, ebenso dir verwendeten Arbeitsmittel, Maschinen und eventuell Gefahrstoffe.

Der Aufwand die Basis der Arbeitssicherheit, die Gefährdungsbeurteilung, zu erstellen ist jetzt deutlich geringer als später, wenn die Zahl der Tätigkeiten und der Mitarbeiter steigen.

Die rechtlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung unterstützt Startups dabei, dass die Arbeitsplätze so gestaltet werden können, dass ein Startup erfolgreich und sicher arbeiten kann. Sie ist ein Hilfsmittel, um die Ursachen von Störungen der Arbeit zu verringern und die Qualität der Führungstätigkeit zu verbessern. Sie hilft zu entscheiden, wo und in welchem Umfang und mit welcher Dringlichkeit, welche Maßnahmen erforderlich sind. Regelmäßige Aktualisierungen der Gefährdungsbeurteilung führen zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb.

Wenn bei diesem Prozess von Beginn an die Mitarbeiter eingebunden werden, fühlen sie sich bei der täglichen Arbeit sicher, sind motivierter und leistungsfähiger. Sie werden nicht durch eine unsichere Arbeitsumgebung in ihrer Arbeit behindert oder gefährdet. Sie können Fehler vermeiden, sich auf das Wesentliche konzentrieren, besser und effizienter arbeiten.

Die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich vorgeschrieben, und zwar sobald der erste Mitarbeiter eingestellt ist, wird und vor Aufnahme der jeweiligen Tätigkeiten. Dabei ist es unerheblich, um welche Tätigkeit es sich handelt, die Arbeitssicherheit gilt sowohl für den Arbeitsplatz im Büro als auch für den im Handwerk oder der Produktion.

Unserer Erfahrung nach werden neu gegründete Unternehmen recht früh nach Aufnahme ihrer Arbeit von den Behörden wie dem Gewerbeaufsichtsamt oder der Berufsgenossenschaft besucht. Solche Besuche dienen dazu, sich einen ersten Überblick über die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz bei den jungen Unternehmen zu verschaffen. Auffällig ist, dass in Start-ups dem Thema Arbeitssicherheit nur eine geringe Bedeutung beigemessen wird. Das größte Problem ist die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung in die tägliche Praxis, auch die der Mitarbeiter. Oft ist nicht klar, welche Kompetenzen vorliegen, welche Maßnahmen in Notfällen zu treffen sind, welche Tätigkeiten besonders betrachtet und beachtet werden müssen.

Motivierte und gesunde Mitarbeiter tragen dazu bei, die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen dauerhaft stabil zu halten. Mit „gelebtem“ Arbeitsschutz fördern Sie daher nicht nur die Gesundheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern verbessern auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens. Zufriedene Mitarbeiter haben ein besseres und selbstbewussteres Auftreten bei Kunden, steigern die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbindung. Gelebter Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen kann auch ein zugkräftiges Argument bei der Suche nach neuen, qualifizierten, Mitarbeitern sein.

Wir können Ihr Unternehmen von „Start Up“ begleiten, von Beginn an für die notwendigen und vorgeschriebenen Unterlagen sorgen und mit Ihnen gemeinsam wachsen. Wir behalten dabei für Sie die gesetzlichen Vorschriften und Regeln im Auge, informieren Sie über Ergänzungen oder Änderungen und stehen bei Kontrollen der Gewerbeaufsicht oder der Berufsgenossenschaft an Ihrer Seite. Jetzt ist genau die richtige Zeit sich, neben all Ihren anderen Aufgaben, auch um dieses Thema zu kümmern. Und übrigens, wenn in Ihrem jungen Unternehmen Arbeitssicherheit eingeführt ist und von Ihnen und Ihren Mitarbeitern „gelebt“ wird, ist der tägliche Aufwand dafür nur noch äußerst gering. Sprechen Sie uns an und fordern Sie uns.

Für eine unverbindliche erste Beratung zu diesem und weiteren Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Karl- Heinz Trittmann

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Tel.: 04462 – 948426

0151 – 11591062

kh.trittmann@handwerk-leerwittmund.de