Wittmund: Info zum Breitbandausbau

Landkreis informiert über aktuellen Stand der Dinge

lkw Wittmund. Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund schreitet weiter voran. Bis zum Ende diesen Jahres werden im Rahmen des aktuellen Ausbauprogrammes knapp 3.600 Adressen, verteilt auf 53 Projektgebiete, mit schnellem Internet versorgt. Ca. 45 % der gesamten Ausbauadressen erhalten einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss bis ans Haus. Für rund 95 % der profitierenden Gesamtadressen werden Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung stehen. Die verbliebenen 5 % der Anschriften erhalten die Möglichkeit, Bandbreiten von 30 bis 50 Mbit/s im Downstream zu beziehen.

Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau erreichen die Kreisverwaltung viele Fragen aus der Bevölkerung. Diese betreffen das aktuelle Projekt sowie Fragen zur weiteren Ausbauplanung gleichermaßen. Aufgrund dieser Tatsache führt die Kreisverwaltung im September zwei Informationsveranstaltungen durch.

Für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinden Esens und Holtriem findet die Veranstaltung am Dienstag, den 17.09.2019, um 19:30 Uhr im Hayungshof Dunum, Süddunumer Weg 1, 26427 Dunum, statt.

Zur 2. Veranstaltung am Mittwoch, den 25.09.2019, um 19:00 Uhr im Ringhotel Residenz Wittmund, Am Markt 13, 26409 Wittmund, sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittmund sowie der Gemeinde Friedeburg eingeladen.

An den jeweiligen Abenden werden Vertreter der Verwaltung, der EWE sowie des Breitband Zentrums Niedersachsen-Bremen (b|z|n|b) anwesend sein und über den aktuellen und zukünftigen Breitbandausbau im Landkreis Wittmund berichten. Zudem wird es die Gelegenheit geben, Fragen an die jeweiligen Vertreter zu stellen.

Zur besseren Planbarkeit werden an der Teilnahme interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich tel. unter 04462/86-1102 oder per eMail unter melanie.meyer@lk.wittmund.de für die entsprechende Veranstaltung anzumelden.

Quelle: Landkreis Wittmund

Frisurentrends 2019 Herbst und Winter

Friseure: Trends für Herbst und Winter

Extrem kurz oder glatt frisiert, dazu ein Pony wie mit dem Lineal gezogen, aber auch wild gelockt. So sehen die neuen Frisuren in der kommenden Herbst- und Wintersaison aus. Präsentiert werden die neuen Trends von dem Modeteam der ostfriesischen Friseur-Innungen am Sonntag, 22. September, ab 16 Uhr in Aurich. Das modeinteressierte Publikum ist eingeladen, sich über die neuesten Schnitttechniken und Make-up-Trends während der Bühnenshow in der Bauhalle der Handwerkskammer für Ostfriesland (Gebäude G), Straße des Handwerks 2, zu informieren. Einlass ist ab 15.30 Uhr. Die Eintrittskarten werden an der Abendkasse für 30 Euro pro Person verkauft. Innungsmitglieder zahlen 20 Euro, Auszubildende 10 Euro.

Kreiert wurden die neuen Frisuren vom Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Die Show wird moderiert von Imke Hennig, Vizepräsidentin der Handwerkskammer für Ostfriesland sowie Heiner Heijen, Obermeister der Friseurinnung Leer-Wittmund. „Die Ostfriesen stellen eine fantastische Veranstaltung auf die Beine“, verspricht Heiner Heijen, der die Frisurenschauen seit Jahren auch auf Landesinnungsebene begleitet.

Zukunft: Personalplanung richtig aufgestellt?

„Der „Check: Strategische Personalplanung“ stellt sicher, dass Sie Ihr Unternehmen auf zukünftige Anforderungen professionell vorbereiten und proaktiv reagieren können – insbesondere angesichts der kommenden demografischen Herausforderungen. Sie werden mit diesem Check Ihr Grundverständnis von personalpolitischen Vorgängen im Unternehmen auffrischen und zugleich analysieren können.  Hier wird ein möglicher Handlungsbedarf und Verbesserungspotenzial auf den ersten Blick sichtbar gemacht.“ Mit diesen Worten wirbt die „Initiative neue Qualität der Arbeit“, eine Einrichtung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, für einen Online-Check, mit dem Unternehmen ihre Personalplanung auf den Prüfstand stellen können.

Hier geht es zum Personalplaner-Check.

Leer: Digitale Woche gestartet

Zum zweiten Mal findet vom 14.09. – 21.09.19 im Sparkassen Forum in der Leeraner Innenstadt die Digitale Woche statt. Verteilt über die Woche können sich Besucher einen umfassenden Einblick über die Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungschancen der Digitalisierung verschaffen.

Auch Handwerksbetriebe stellen sich und ihr Angebot vor.

Das gesamte Programm der 2. Digitalen Woche finden Sie hier.

Vorsicht

Sicherheit: Schutz vor Cyber-Angriffen

Wie Unternehmen sich vor Hacker-Angriffen absichern, erfahren Interessierte bei einer Veranstaltung der Handwerkskammer am 24. September in Aurich.

Ostfriesland. Bei allen Vorteilen der Digitalisierung darf man die Schattenseiten nicht aus den Augen verlieren. Kriminelle Angriffe aus dem Internet sind keine Seltenheit. Unternehmen sollten deshalb darauf vorbereitet sein. Die Handwerkskammer für Ostfriesland informiert gemeinsam mit dem Netzwerk für Innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland (NIWO) über Hackermethoden und mögliche Gegenmaßnahmen. Die kostenfreie Veranstaltung „Hacker-Angriff – Praktischer Schutz für die Firma“ wird am Dienstag, 24. September, um 16 Uhr in der Handwerkskammer, Straße des Handwerks 2, in Aurich, Raum B.01, veranstaltet.

Die Referenten Marco Hoffmeier und Jann Westermann (net.e – Network Experts GmbH, Aurich) zeigen die Tricks der Programmierer anhand von Beispielfirmen auf, darunter WLAN-, Web- oder Phishing-Angriffe. Wie gehen Hacker vor und wo sind potenzielle Schwachstellen in einem IT-System? In der Veranstaltung erfahren die Teilnehmer, wie sie ihre Systeme im Betrieb zukünftig besser schützen können. Im Anschluss gibt es Zeit zum Netzwerken.

Anmeldungen nimmt Kerstin Muggeridge unter Telefonnummer 04941 1797-29 oder E-Mail k.muggeridge@hwk-aurich.de entgegen.

Quelle: HWK für Ostfriesland

Betriebsrente: Vortrag zu ersten Erfahrungen

Der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V. lädt am 04. September 2019 in den „Klub zum guten Endzweck“ in Emden ein. Unter dem Titel „Das Betriebsrentenstärkungsgesetz – Erste Erfahrungen aus der Umsetzung in den Betrieben“ geht es um den Austausch zu diesem wichtigen Themengebiet.

Informationen und Anmeldung gibt es auf der Website des AGV.

Fleischermeister Leggedör

Genussbotschafter: Fleischermeister Leggedör

Wertigkeit der Fleischerzeugnisse wieder in den Mittelpunkt rücken.

Ostfriesland. Fleischermeister Markus Leggedör hat als erster Ostfriese eine Weiterbildung zum Wurst- und Schinkensommelier absolviert und gilt als Genussbotschafter. Die erstmalig angebotene Weiterbildung erstreckte sich über zwei Wochen an der Fleischerschule in Augsburg. „Süddeutschland hat eine größere Tradition der handwerklichen Fleischereien“, sagt der Meister aus Weener, der auch Betriebswirt des Handwerks und Koch ist und sich ehrenamtlich als Obermeister der Fleischer-Innung Leer engagiert.

2006 übernahm er das vom Vater 1972 gegründete Unternehmen und erweiterte ihn zweimal. Der Betrieb ist viel mehr, als ein Fleischer-Fachgeschäft. Es bietet täglich wechselndes Mittagessen aus der Feinkost-Großküche an sowie den ganzen Tag über Snacks und Kaffeespezialitäten. Leggedör tourt mit dem Verkaufswagen auch durch die Region und verkauft eigene Weine und Gewürze. „Die Fortbildung war ein hartes Stück Arbeit mit sehr viel Input und Hintergrundwissen rund ums Thema Fleisch und Wurst“, betont Markus Leggedör.

Anton Schreistetter, Leiter der Fleischerschule Augsburg, sagt: „Deutschland ist das Land der Wurst- und Schinkenmacher.“ Dieser Tradition wird das Bildungszentrum in der bayrischen Metropole nun mit dem weltweit einzigartigen Kurs gerecht. Zwei Wochen drücken Metzgermeister aus der gesamten Bundesrepublik die Schulbank und dürfen sich nach bestandener Prüfung „Wurst- und Schinken-Sommelier“ nennen. Neben der sensorischen Bewertung, der Analytik und Mikrobiologie stehen auch Themen wie „Foodpairing und -completing“ sowie Raucharomen, die Präsentation der Produkte und die positiven Aspekte von Wurst und Schinken für die Ernährung auf dem Unterrichtsplan.

Mit der Fortbildung wird die Fleischerschule der Wurstvielfalt in Deutschland gerecht. Stefan Ulbricht, treibende Kraft hinter den Kursen: „Es ist an der Zeit, die Wertigkeit von Fleisch und Fleischerzeugnissen wieder deutlicher in den Mittelpunkt zu rücken und diese Produkte aus dem Ramsch-Regal zurückzuholen.“ Die Sommeliers seien hier als Genussbotschafter mit fachlichem Wissen genau die Richtigen.

Quelle: Handwerkskammer für Ostfriesland

Bild: Markus Leggedör, Obermeister der Fleischerinnung Leer, hält als erster Ostfriese das Zertifikat zum Wurst- und Schinkensommelier in seinen Händen. Foto: HWK/T.Kruse

Transparenzregister: Wichtig für GmbHs!

Ist Ihr Betrieb eine GmbH, OHG oder KG?  Meldepflicht für das Transparenzregister beachten!
Am 27. Juni 2017 ist ein neues Geldwäschegesetz in Kraft getreten. Um das Verschleiern von (illegalen) Vermögenswerten zu verhindern, soll durch die Eintragung in einem elektronischen Transparenzregister Auskunft darüber erteilt werden, wer die wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens sind. Insbesondere gesetzliche Vertreter von juristischen Personen des Privatrechts (z. B. GmbH) und rechtsfähige Personengesellschaften (OHG, KG) sind verpflichtet, sich in das sogenannte Transparenzregister einzutragen.

Gilt das auch für GmbHs, deren Gesellschafter bereits im Handelsregister eingetragen sind?

Achtung: Ja, wenn es sich um ältere GmbHs handelt, deren Gesellschafterlisten noch nicht elektronisch abrufbar sind. Man ist zwar nicht zur Aktualisierung seiner Gesellschafterliste im Handelsregister verpflichtet, muss aber mangels elektronischer Abrufbarkeit der Listen im Transparenzregister den wirtschaftlich Berechtigten offenlegen. Das dürfte alle GmbHs betreffen, deren Eintragung vor 2007 lag und die seit 2007 ihre Gesellschafterliste nicht geändert haben.

Wenn hingegen die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten bereits aus anderen öffentlichen Registern (z.B. Handelsregister) elektronisch abrufbar sind, muss man sich nicht zusätzlich ins Transparenzregister eintragen.

Was ist mit GbR, eingetragenen Kaufleuten oder sonstigen Einzelunternehmen?

Diese sind von der Mitteilungspflicht nicht betroffen.

Wer ist wirtschaftlich Berechtigter?

Bei juristischen Personen oder sonstigen Vereinigungen ist jede natürliche Person wirtschaftlich Berechtigter, die unmittelbar oder mittelbar mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile hält oder mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrolliert oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausübt.

Welche Angaben sind mitteilungspflichtig?

Folgende Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten:

Vor- und Familienname, das Geburtsdatum, der Wohnort, der Typ des wirtschaftlich Berechtigten (fiktiv oder tatsächlich) sowie Art und der Umfang des wirtschaftlichen Interesses. Sowohl nachträgliche Änderungen der Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten als auch Hinweise darauf, dass der wirtschaftlich Berechtigte sich zwischenzeitlich (wieder) aus anderen Registern ergibt, sind mitteilungspflichtig.

Wie erfülle ich meine Pflichten?

Die wirtschaftliche Berechtigten müssen sich auf der Internetseite des Transparenzregisters eintragen: www.transparenzregister.de

Das Transparenzregister bietet eine kostenlose Servicenummer (0800-1234337), Mo–Fr von 8:00 bis 18:30 Uhr- diese gibt aber nur Hinweise zum Ausfüllen – nicht zu der Frage, ob ein Unternehmen überhaupt eintragungspflichtig ist oder nicht.

Wo bekomme ich Hilfe?

Derzeit sind noch keine Bußgelder verhängt worden – auch wenn die Pflicht zur Meldung bereits seit dem 1.10.2017 besteht. Rechtlich sind Verstöße gegen die Transparenzplichten jedoch eine Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße geahndet werden – der Bußgeldrahmen reicht bis 100.000 EUR für unsere Klientel, bei schwerwiegenden Verstößen werden sogar Bußgelder bis zu einer Million aufgerufen – dies spricht dafür, die Pflicht ernst zu nehmen.

Quelle: RAin Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen e.V.

Prüfen: Beitragsbescheide der BG RCI

Erstaunlich hoch fielen einige Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie aus, die die Betriebe des Raumausstatter- und Sattlerhandwerks in den letzten Tagen von der BG RCI erhalten haben.

Mit der Einführung des neuen Systems „phoenic“ ist es zu einem beträchtlichen Anstieg der Unfallzahlen gekommen. Im Rahmen der Datenmigration scheint ein reibungsloser Übergang nicht funktioniert zu haben. Auch Beitragsbescheide können davon betroffen sein, daher fordert die Berufsgenossenschaft alle Betriebe dazu auf, ihr Bescheide genauestens zu prüfen und gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.

Des Weiteren weist die BG RCI noch einmal darauf hin, dass mit der Einführung des einheitlichen Gefahrentarifs ab 2019 die Beiträge sich generell geändert haben.

Statt des bisherigen Gefahrentarifs 4,01, gilt nun der erhöhte Tarif von 4,97. Durch das Beitragsausgleichsverfahren soll die Erhöhung ausgeglichen werden. Das Beitragsausgleichsverfahren ist eingegliedert in 11 Stufungen mit Zu-und Abschlägen von jeweils 5-24%.

Zudem erhält jedes Unternehmen einen Zweijahresrückblick über gemeldete Unfälle und die dafür entstandenen Kosten.

Die Zielsetzung dieser Änderung ist es, Unfällen präventiv vorzubeugen und diese zu minimieren, um von Beitragsentlastungen profitieren zu können. Damit soll zum neuen, einheitlichen Gefahrentarif und dessen Erhöhung ein Ausgleich geschaffen werden.

Friseure: Ist Ihre Webseite noch typgerecht?

Der Landesinnungsverband des niedersächsischen Friseurhandwerks hat zusammen mit der Schlüterschen Mediengruppe ein NEUES EXKLUSIVANGEBOT NUR FÜR INNUNGSMITGLIEDER kreiert: Lassen Sie sich KOSTENLOS beraten zu den Themen „bessere Auffindbarkeit im Internet“, „geschützte Firmendaten und Datensicherheit im Internet“ und „Mitarbeitergewinnung“.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Anlage: