In eigener Sache

Mitteilung des Kreishandwerksmeisters an die Innungsbetriebe

Leer, den 14.08.2019

Folgende Mitteilung wurde heute per Post und vorab per Mail an unsere Mitgliedsbetriebe versandt:

Insolvenzantrag

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass der Vorstand und die Geschäftsführung die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die Kreishandwerkerschaft LeerWittmund beantragt hat.

Ursache ist eine drohende Zahlungsunfähigkeit durch unerwartete Rückforderungen aus Bildungsprojekten der Jahre 2015 bis 2017.

Die Innungen als eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts werden ihren Geschäftsbetrieb unverändert fortsetzen. Die Ansprechpartner in der Kreishandwerkerschaft stehen bis auf weiteres wie gewohnt zur Verfügung.

Im Namen des Vorstandes und der Obermeister möchte ich hiermit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Herrn Thorsten Tooren und seinem Team ausdrücklich für die hervorragende Arbeit in den letzten Monaten danken. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2018 hat Herr Tooren konsequent und umsichtig die Geschicke der Kreishandwerkerschaft gelenkt und sich in den letzten Wochen durch ein kompetentes Krisenmanagement ausgezeichnet.

Für Fragen steht Ihnen Herr Tooren jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Denkena
Kreishandwerksmeister

Transparenzregister: Wichtig für GmbHs!

Ist Ihr Betrieb eine GmbH, OHG oder KG?  Meldepflicht für das Transparenzregister beachten!
Am 27. Juni 2017 ist ein neues Geldwäschegesetz in Kraft getreten. Um das Verschleiern von (illegalen) Vermögenswerten zu verhindern, soll durch die Eintragung in einem elektronischen Transparenzregister Auskunft darüber erteilt werden, wer die wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens sind. Insbesondere gesetzliche Vertreter von juristischen Personen des Privatrechts (z. B. GmbH) und rechtsfähige Personengesellschaften (OHG, KG) sind verpflichtet, sich in das sogenannte Transparenzregister einzutragen.

Gilt das auch für GmbHs, deren Gesellschafter bereits im Handelsregister eingetragen sind?

Achtung: Ja, wenn es sich um ältere GmbHs handelt, deren Gesellschafterlisten noch nicht elektronisch abrufbar sind. Man ist zwar nicht zur Aktualisierung seiner Gesellschafterliste im Handelsregister verpflichtet, muss aber mangels elektronischer Abrufbarkeit der Listen im Transparenzregister den wirtschaftlich Berechtigten offenlegen. Das dürfte alle GmbHs betreffen, deren Eintragung vor 2007 lag und die seit 2007 ihre Gesellschafterliste nicht geändert haben.

Wenn hingegen die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten bereits aus anderen öffentlichen Registern (z.B. Handelsregister) elektronisch abrufbar sind, muss man sich nicht zusätzlich ins Transparenzregister eintragen.

Was ist mit GbR, eingetragenen Kaufleuten oder sonstigen Einzelunternehmen?

Diese sind von der Mitteilungspflicht nicht betroffen.

Wer ist wirtschaftlich Berechtigter?

Bei juristischen Personen oder sonstigen Vereinigungen ist jede natürliche Person wirtschaftlich Berechtigter, die unmittelbar oder mittelbar mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile hält oder mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrolliert oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausübt.

Welche Angaben sind mitteilungspflichtig?

Folgende Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten:

Vor- und Familienname, das Geburtsdatum, der Wohnort, der Typ des wirtschaftlich Berechtigten (fiktiv oder tatsächlich) sowie Art und der Umfang des wirtschaftlichen Interesses. Sowohl nachträgliche Änderungen der Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten als auch Hinweise darauf, dass der wirtschaftlich Berechtigte sich zwischenzeitlich (wieder) aus anderen Registern ergibt, sind mitteilungspflichtig.

Wie erfülle ich meine Pflichten?

Die wirtschaftliche Berechtigten müssen sich auf der Internetseite des Transparenzregisters eintragen: www.transparenzregister.de

Das Transparenzregister bietet eine kostenlose Servicenummer (0800-1234337), Mo–Fr von 8:00 bis 18:30 Uhr- diese gibt aber nur Hinweise zum Ausfüllen – nicht zu der Frage, ob ein Unternehmen überhaupt eintragungspflichtig ist oder nicht.

Wo bekomme ich Hilfe?

Derzeit sind noch keine Bußgelder verhängt worden – auch wenn die Pflicht zur Meldung bereits seit dem 1.10.2017 besteht. Rechtlich sind Verstöße gegen die Transparenzplichten jedoch eine Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße geahndet werden – der Bußgeldrahmen reicht bis 100.000 EUR für unsere Klientel, bei schwerwiegenden Verstößen werden sogar Bußgelder bis zu einer Million aufgerufen – dies spricht dafür, die Pflicht ernst zu nehmen.

Quelle: RAin Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen e.V.

Versorgungswerk: MeisterPolicePro wurde ergänzt

„Goldene Regel ist Gold wert“

Die SIGNAL IDUNA hat mit der erweiterten Neuwertdeckung die bisher gebräuchliche Zeitwertregelung ersetzt. Das bedeutet, dass die SIGNAL IDUNA Betriebseinrichtungen im Schadensfall zum Neuwert ersetzt. Voraussetzung hierfür ist die ordnungsgemäße Nutzung und Wartung.

Sind Sie schon mit der MeisterPolicePro bei der SIGNAL IDUNA versichert? Sobald Sie ihren Vertrag neu ordnen oder umstellen profitieren Sie automatisch und beitragsfrei von der erweiterten Neuwertdeckung.

Die MPP besteht aus einem dreistufigen Sach- und Haftpflicht Baustein. Betriebe aus dem Handwerk mit einem Jahresumsatz von bis zu 1,5 Millionen Euro können davon profitieren.

Auf die gesamte Vertragslaufzeit erhalten Innungsmitglieder 12 Prozent Beitragsnachlass; Existenzgründer und Betriebsübernehmer erhalten in den ersten beiden Jahren sogar 15 Prozent Beitragsnachlass.

Quelle: kontakte, Infobrief der Signal Iduna 2/19

Arbeitssicherheit: unser Angebot für Sie!

Wurden Sie bereits vom Gewerbeaufsichtsamt oder der Berufsgenossenschaft besucht und aufgefordert ihre sicherheitstechnische und/oder arbeitsmedizinische Betreuung nachzuweisen?

Benötigen Sie eine kostengünstige Unterstützung um die geforderte sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung sicherzustellen?

Dann sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie!

Mit Herrn Karl-Heinz Trittmann haben wir einen ausgewiesenen und gut vernetzten Fachmann an Bord, der Ihnen bei Fragen rund um das Thema Arbeitssicherheit Lösungen anbietet. Informieren Sie sich kostenfrei und unverbindlich telefonisch unter 04462-948426.

Informieren Sie sich hier über unser Leistungsangebot für Ihre Sicherheit!

Foto: pixabay

Arbeitssicherheit: Gefährdungsbeurteilung

Das Arbeitsschutzgesetz und weitere Rechtsvorschriften verpflichten jedes Unternehmen, die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und zu dokumentieren.

Diese Verpflichtung bringt für ihr Unternehmen auch deutliche betriebswirtschaftliche Vorteile.

„Die Verhütung von Unfällen ist nicht eine Frage gesetzlicher Vorschriften, sondern unternehmerischer Verantwortung und zudem ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft.“

                                                                                  Werner von Siemens,1880

Die Gefährdungsbeurteilung ist eine Bestandsaufnahme aller im Betrieb vorhandenen Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. Alle Arbeitsabläufe, Arbeitsmittel und -bedingungen müssen daraufhin untersucht werden, ob sie sicher sind oder inakzeptable Risiken bergen.

Sie ist ein Hilfsmittel, um Ursachen für Störungen der Arbeit zu verringern und die Qualität der Führungstätigkeit zu verbessern. Sie hilft zu entscheiden, wo und in welchem Umfang und mit welcher Dringlichkeit welche Maßnahmen erforderlich sind. Regelmäßige Aktualisierungen der Gefährdungsbeurteilung führen zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb.

Ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit kann angesichts eines immer geringer werdenden Angebots an qualifizierten und motivierten Fachkräften – gerade für Klein- und Mittelbetriebe – schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben.

Die daraus resultierenden Aufwendungen für das Aufrechterhalten eines reibungslosen Betriebs- ablaufs kosten Ihr Unternehmen in der Regel mehr als sinnvolle Vorkehrungen zum Arbeitsschutz, wie die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, gekostet hätten. Das sind zum Beispiel Lohnkosten für verletzte Mitarbeiter (Arbeitslohn plus gesetzliche, tarifliche und freiwillige Zusatzleistungen).

Weitere Kosten können unter anderem anfallen für Sachkosten, Maschinenausfallzeiten und Produktionsstillstand oder Versicherungskosten. Neben persönlichem Leid können auch Folgekosten durch höhere Versicherungsprämien und schlimmstenfalls sogar Strafverfahren verursacht werden.

Durch Mitarbeiterausfälle entstehen Terminverschiebungen oder Terminausfälle. Diese sorgen für Unzufriedenheit bei Kunden und schädigen den Ruf und die Außenwirkung des Unternehmens.

Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 17,2 Tagen je Arbeitnehmer/-in ergeben sich im Jahr 2016 insgesamt 674,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.

Das bedeutet Produktionsausfallkosten je Arbeitsunfähigkeitstag von 112 € und einen Ausfall an Bruttowertschöpfung je Arbeitsunfähigkeitstag von 197 €.

Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch motivierte Mitarbeiter

Arbeitsschutz sollte nicht als „Alibiaktion“ in Ihren Unternehmen praktiziert werden. Sie sollten dafür sorgen, dass Ihre Beschäftigten wissen, wie wichtig Ihnen selbst dieses Thema ist. Denn Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen, sind auch leistungsfähiger und motivierter. Sie werden nicht durch eine unsichere Arbeitsumgebung in ihrer Arbeit behindert oder gefährdet. Sie können Fehler vermeiden, sich auf das Wesentliche konzentrieren, besser und effizienter arbeiten.

Motivierte und gesunde Mitarbeiter tragen dazu bei, die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen dauerhaft stabil zu halten. Mit „gelebtem“ Arbeitsschutz fördern Sie daher nicht nur die Gesundheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern verbessern auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Zusätzlich steigern Sie die Zufriedenheit und die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Zufriedene Mitarbeiter haben ein besseres und selbstbewusstes Auftreten bei Kunden, steigern die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbindung.

Gelebter Arbeitsschutz in ihrem Unternehmen kann auch ein zugkräftiges Argument bei der Suche nach neuen, qualifizierten, Mitarbeitern sein.

Wir erstellen für Sie eine, auf ihren Betrieb angepasste, Gefährdungsbeurteilung in Form einer Handlungsanleitung. Damit schaffen Sie Rechtssicherheit für sich und ihr Unternehmen. Sprechen Sie uns an.

Für eine unverbindliche erste Beratung zu diesem und weiteren Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Karl-Heinz Trittmann

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Tel.: 04462 -948426

Mobil: 0151 – 11591062

Mail: kh.trittmann@handwerk-leerwittmund.de


Quellen:

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

BG für Handel und Warenwirtschaft (BGHW)

Bundesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Internet: Homepage, Google, Facebook und Co. – Wir helfen gerne weiter

Sie würden Ihr Unternehmen auch gerne im Internet präsentieren, aber Sie wissen nicht wie?

Wir helfen gerne weiter bei Fragen rund im den Einstieg in eine eigene Homepage, Google, Facebook & Co.!

Buchen Sie eines der günstigen Einstiegspakete und lassen Sie sich von Fachleuten ganz persönlich und individuell beraten.

Entscheiden Sie anschließend ganz in Ruhe, welche Wege Sie einschlagen wollen. Informieren Sie sich hier über das Beratungsangebot unseres Partners, der Firma Tridem Internet Services GmbH aus Leer.



ZDH Flyer Verpackungsgesetz

Info: Neues Verpackungsgesetz ab 2019

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat zur Information über das neue Verpackungsgesetz einen sehr informativen Flyer aufgelegt.
Die Neuregelung betrifft alle Handwerksbetriebe, die Waren verpacken und an Dritte z. B. Kunden weitergeben. Mithilfe dieses Flyers können Sie prüfen, ob Sie in Ihrem Betrieb genutzte Verpackungen bei einem dualen System anmelden müssen, welche weiteren Verpflichtungen künftig zu erfüllen sind und wie Sie mit Verpackungen umgehen, die nicht bei einem dualen System anzumelden sind.
Hier der Link auf die Broschüre in Form eines E-Magazins zum Durchblättern.

Quelle: pixabay

Seminar: Erste Hilfe in Leer

Auch in Leer bieten wir 2019 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Grund- und Fortbildungskurse rund um das Thema „Erste Hilfe“ an.

Unser Angebot in Leer
19.02.19 – Grundkurs
25.02.19 – Fortbildung
11.11.19 – Grundkurs
18.11.19 – Fortbildung

Information zu den Terminen und zur Anmeldung unter Tel.: 0491-927840 oder per Mail an events@handwerk-leerwittmund.de

Foto: pixabay

Quelle: pixabay

Seminar: Erste Hilfe in Wittmund

Auch in 2019 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz in Wittmund Grund- und Fortbildungskurse rund um die „Erste Hilfe“ an.

Unser Angebot in Wittmund

20.02.19 – Grundkurs
06.11.19 – Fortbildung
12.11.19 – Grundkurs

Unser Angebot in Leer
19.02.19 – Grundkurs
25.02.19 – Fortbildung
11.11.19 – Grundkurs
18.11.19 – Fortbildung

Information zu den Terminen und zur Anmeldung unter Tel.: 0491-927840 oder per Mail an events@handwerk-leerwittmund.de



Foto: pixabay