Talkshow des Vereins Chance: Azubi im Herbst 2018 in der Friesenschule Leer

Ausbildung: Talkshow in Leer

Auch das Handwerk wirbt bei Eltern von Haupt- und Realschülern für die Ausbildung. Die Talkshow am 21.11.19 von 17-19 Uhr in der Friesenschule Leer wird vom Verein Chance: Azubi e.V. organisiert.

Am Donnerstag, den 21.11.2019 findet in der Europaschule Friesenschule Leer von 17.00 bis 19.00 Uhr mit „Chance: Azubi talk“ eine Infoveranstaltung für Eltern von Haupt- und Realschülern statt. Hierzu laden die Veranstalter Chance: Azubi e. V. und die Europaschule Friesenschule Leer herzlich interessierte Eltern aus dem Raum Leer ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die beruflichen Perspektiven mit einem Haupt- und Realschulabschluss aufzuzeigen.

In Form einer moderierten Talkshow werden Personalverantwortliche aus verschiedenen Branchen (Handel, IT, Industrie, Handwerk) auf die Ausbildungschancen direkt nach der Haupt- bzw. Realschule eingehen. Moderiert wird die Talkrunde von Ina Bühren von der Hochschule Emden/Leer. Ihre Gesprächs- und Diskussionspartner sind Sonja Zatschek (Fa. Zatschek Friseur-Team), Dagmar Heuermann (Dachdecker H.D. Heuermann), Christian Koptein (HR4You), Ingo Schmidt (M. Neemann OHG) und Mathias Hamel von der J. Bünting Beteiligungs AG. Die Eltern haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Der gemeinnützige Verein „Chance: Azubi“ besteht bereits seit 2011, die Initiative sogar schon seit 2004. Seitdem setzt sich der Verein für die Förderung der beruflichen Orientierung und Bildung im Nordwesten ein. Dieses Ziel findet viel Anklang: Über 300 Ausbildungsangebote, hinter denen sich ein Mehrfaches an freien Ausbildungsplätzen verbirgt, werden von inzwischen mehr als 300 mitwirkenden Unternehmen präsentiert. Neben Eltern-Infoveranstaltungen organisiert der Verein unter anderem Ausbildungsmessen an 12 Messe-Standorten in Weser-Ems, die jährlich von mehreren tausend Besuchern besucht werden. Das Handwerk nutzt die Aktionen des Vereins regelmäßig, um auf die sehr guten Berufsperspektiven in den verschiedenen Gewerken hinzuweisen.

Radio: Dachdecker berichten

Ostfriesland. Schon mal was von vorgehängten Fassaden oder nicht drückendem Wasser gehört? Das hat mit dekorativer, wärmedämmender Wandbekleidung und Bauwerksabdichtung zu tun. Und mit den vielseitigen Aufgaben des Dachdeckers. Er führt an der frischen Luft eine Vielzahl von Arbeiten am Haus aus. Welche das sind und wie eine Ausbildung zum Dachdecker abläuft, verraten Experten in der nächsten Radio Ostfriesland-Sendung „Hoch hinaus – vom Fundament bis zum Dach“. Zu Gast bei Moderator Thomas Trauernicht sind Siegfried Schatke, freier Mitarbeiter vom Nachwuchsförderkreis der Dachkdecker-Innung für Ostfriesland, Janek Schult, Auszubildender im dritten Lehrjahr der Schult & Berends Bedachungs GmbH in Bunde und Gero Coring, stellv. Schulleiter der Berufsbildenden Schulen II in Emden.

Die Sendung wird in der Reihe „Das Handwerk informiert!“ am Sonntag, 6. Oktober, ab 12 Uhr auf Radio Ostfriesland ausgestrahlt und wird in Kooperation mit der Handwerkskammer für Ostfriesland schwerpunktmäßig für Endverbraucher produziert.

Livestream www.radio-ostfriesland.de

Ausbildung 2020: jetzt freie Stellen melden!

Sie suchen noch Auszubildende? Dann jetzt freie Stellen melden! Wir helfen gerne bei der Besetzung.

Nutzen Sie einfach folgenden Link und tragen Sie Ihre freien Stellen bequem online ein. Wir werden Sie dann über unseren weiteren Netzwerkpartner wie z.B. „Chance: Azubi“ , die Berufsfachschulen und die Arbeitsagentur bei der Suche nach erfolgreichen Nachwuchskräften gerne unterstützen.

Regelmäßig erhalten wir Anrufe von Ausbildungssuchenden oder Eltern, die ihre Kinder bei der Ausbildungssuche unterstützen. Gerne leiten wir diese Anfragen auch an Sie weiter.

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Gute Laune bei den freizusprechenden Friseuren in Leer

Freisprechung: Friseure erfolgreich ausgebildet

Die Friseur-Innung Leer-Wittmund hat am 14. August 2019 die jungen Gesellinnen und Gesellen mit Freunden und Familien in den Kulturspeicher in Leer zur traditionellen Freisprechung eingeladen. Zahlreiche Junghandwerker sind der Einladung gefolgt und erlebten einen abwechslungsreichen Festabend mit launigen Redebeiträgen u.a. des Obermeisters Heiner Heijen sowie des Festredners Edzard Wirtjes, bei dem es die Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen hielt, da Wirtjes gemeinsam mit allen Gästen einige sportliche Übungen durchführte.

Die Freisprechung erfolgte dann ganz traditionsgemäß durch den Obermeister, der die jungen Handwerker „frei von den Rechten und Pflichten der Lehre“ sprach.

Hier geht es zur Bildergalerie.

Ostfriesisches Handwerk bildet stark aus

Ausbildung: Handwerk bildet stark aus

823 Jugendliche starten ihre Berufsausbildung im Handwerk.

Ostfriesland. In Ostfriesland haben Anfang August 823 Lehrlinge eine Ausbildung im Handwerk begonnen. Die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer für Ostfriesland verzeichnete damit 25 Ausbildungsverträge mehr als im Jahr zuvor. Weitere Verträge werden in den nächsten Wochen erwartet. Insgesamt gibt es in den rund 1.130 Lehrbetrieben mehr als 2.830 Auszubildende im ersten, zweiten, dritten oder vierten Ausbildungsjahr.

Besonders beliebt bei den jungen Männern sind in diesem Jahr die Berufe Kfz-Mechatroniker (139 Lehrstellen), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (80), Maurer (72), Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (66), Maler- und Lackierer (59) sowie Tischler (42). Viele junge Frauen lassen sich zur Kauffrau für Büromanagement (40), Friseurin (26), Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk (32) oder Augenoptikerin (18) ausbilden.

Mit einem Plus von drei Prozent liegt die Zahl der neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverträge leicht über dem Niveau des Vorjahres. „Trotz der hohen Ausbildungsbereitschaft unserer Betriebe wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, erklärt Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs. Als Gründe hierfür nannte er die demografische Entwicklung sowie die ungebrochene Studierneigung junger Leute. „Dabei bietet das Handwerk ein facettenreiches Ausbildungsspektrum und attraktive Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Um Arbeitsplätze müssen sich Handwerker keine Gedanken machen. Sie werden händeringend gesucht“, so Frerichs weiter.

Für Schulabgänger, die sich bisher noch nicht entschieden haben, ist es Zeit für den Schlussspurt. Noch bis Ende September können Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Derzeit sind in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer für Ostfriesland unter www.hwk-aurich.de noch einige freie Ausbildungsstellen zu finden. Eine Alternative könnte auch ein Langzeitpraktikum, die sogenannte Einstiegsqualifizierung, sein. Jugendliche lernen darin einen Ausbildungsberuf über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten kennen. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit unter Telefon 0800 4 555500.

Quelle/Foto: Handwerkskammer für Ostfriesland

Freisprechung Wittmund Sommer 2019

Wittmund: 40 Junghandwerker freigesprochen

Freisprechungsfeier des Handwerks mit 300 Gästen in Wittmund

Das Handwerk hatte zu seiner traditionellen Freisprechung am 5. August 2019 in die Residenz in Wittmund eingeladen und rund 300 Gäste kamen. Neben Familienangehörigen und Freunden der 40 freizusprechenden Auszubildenden fanden sich zahlreiche Ehrengäste ein. Kreishandwerksmeister Jan Denkena begrüßte die Gäste – stellvertretend für die vier einladenden Innungen: die Tischler-Innung Wittmund, die Bäcker-Innung für Ostfriesland, die Innung für Land- und Baumaschinentechnik für Ostfriesland und die Baugewerbe-Innung Wittmund. Denkena beglückwünschte die Junghandwerker zu ihrem Erfolg und zu ihrer Entscheidung für einen Handwerksberuf. Das Handwerk biete, so Denkena, eine sichere berufliche Zukunft. Jeden Tag etwas sichtbares geschaffen zu haben, so Denkena, mache zufrieden und das Handwerk habe nach wie vor den sprichwörtlichen „goldenen Boden“. In vielen Betrieben stelle sich in den nächsten 10 Jahren die Frage nach der Unternehmensnachfolge – das biete den Junghandwerkern zahlreiche Chancen, einmal selbst auf dem Chefsessel Platz nehmen zu können.

Anschließend rief Albert Lienemann, Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, in seinem Grußwort die Junghandwerker dazu auf, stolz zu sein auf ihren Beruf. Mit 34.000 Mitarbeitern in rund 5.000 Betrieben ist das ostfriesische Handwerk ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber in Ostfriesland. Lienemann schloss seine Rede mit dem launigen Sprichwort: „Das größte Glück auf Erden ist: ein ostfriesischer Handwerker zu werden.“

Heinz Buss, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wittmund, beglückwünschte die Auszubildenden zu ihrem Erfolg und forderte die Junghandwerker auf, sich stets weiterzubilden und, sollten Sie eine Zeit lang in der Fremde ihr Glück suchen, doch der Region treu zu bleiben und in die Heimat zurückzukehren. Das Handwerk in Ostfriesland brauche immer gute Fachkräfte.

Christine Steinröder, Schulleiterin der BBS Wittmund, schloss sich in ihrem Grußwort den Glückwünschen an. Sie zog einen Vergleich zwischen der Berufsausbildung und der „Tour de France“. Bei beiden käme es laut Steinröder darauf an, seine Technik und sein Können konzentriert und ausdauernd einzusetzen und das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Junghandwerker hätten bewiesen, wie gut sie das können.

Die traditionelle Freisprechungszeremonie nahm Kammerpräsident Lienemann vor. Dazu erhoben sich die Junghandwerker von ihren Plätzen und Lienemann sprach die Auszubildenden „frei von den Rechten und Pflichten der Lehre“. Anschließend erhielten die jungen Gesellinnen und Gesellen unter dem Applaus der zahlreichen Gäste ihre Zeugnisse aus den Händen der Obermeister, Lehrlingswarte und Kammerpräsident Lienemann.

Fotos zur Freisprechung finden Sie hier

Den musikalischen Rahmen liefert die Wittmunder Band „Behind Teeth“.

Freisprechung: Fleischer-Innung Leer

Am Montag den 01. Juli 2019 wurden im „Ostfriesen-Hof“ in Leer die Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk (Fleischerei) und die Fleischer freigesprochen.

Obermeister Markus Leggedör erklärte in seiner Ansprache, dass das Fleischer- bzw. Metzgerhandwerk besonders in Städten bzw. Großstädten mittlerweile wieder als „cool“ angesehen wird und dass die Junggesellinnen und Junggesellen stolz auf den erlernten Beruf sein können. Leggedör ermunterte die Freizusprechenden, ihren Beruf stolz und mit breiter Brust auszuüben.

Festredner Gerold Lienemann, Schulleiter BBS 1 Leer, erklärte in seiner Rede: „Erst Lehre dann Karriere!“ Die jungen Gesellinnen und Gesellen sollten sich stets weiterbilden.

Eine Auszeichnung der Handwerksammer für Ostfriesland für vorbildliche Leistungen in der Abschlussprüfung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk (Fleischerei) ging an Merle von Rötel aus dem Ausbildungsbetrieb Fleischermeister Markus Leggedör in Weener.

Wir gratulieren den „Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk-Fleischerei“:

Freizusprechende/rAusbildungsbetrieb
Laura HindersMulti Markt Hero Brahms KG, Leer
Merle von RötelFleischermeister Markus Leggedör, Weener
Rebecca SchönhöferNaturschlachterei Lay, Moormerland-Veenhusen
Jane WattjesFleischermeister Frank Dirksen, Wiesmoor

Wir gratulieren den Fleischern:

Freizusprechende/rAusbildungsbetrieb
Sören HaanFleischerei Diedrich Eckhoff,
Inh. Hermann Eckhoff e.K.,
Moormerland-Jheringsfehn
Markus TscherbatkoFleischerei & Grillstation Kröger GmbH, Bunde
Paul WehlNaturschlachterei Lay, Moormerland-Veenhusen

Freisprechung: Dachdecker-Innung für Ostfriesland

In einem festlichen Rahmen wurden am 28. Juni 2019 in der Gaststätte „Blauer Fasan“ in Wiesmoor 12 Junggesellen nach bestandener Gesellenprüfung freigesprochen.

Die Anwesenden wurden durch den stellvertretenden Obermeister der Dachdecker-Innung für Ostfriesland, Dachdeckermeister Dennis Cramer, begrüßt. Oberstudiendirektor Ulrich Wiegers, Schulleiter BBS II Emden, hielt eine bewegende Festansprache, in der zum Ausdruck kam, dass für die Junggesellen das Lernen und Weiterbilden noch nicht am Ende ist.

Die Freisprechung mit Übergabe der Gesellenbriefe wurde von Lehrlingswart Lothar Heuermann, Oberstudienrat Heiko Bojunga und dem stellvertretenden Obermeister Dennis Cramer durchgeführt.

Eine Auszeichnung der Dachdecker-Innung für Ostfriesland für gute Leistungen erhielt Michael Ihben von der Firma Wiggers und Teubner GmbH, Aurich.

In einer interessanten und amüsanten Ansprache wurden die Junggesellen von Oberstudienrat Heiko Bojunga von der Berufsschule verabschiedet.

Das Schlusswort wurde von Dennis Cramer gehalten und beendete diese festliche Veranstaltung.

Wir gratulieren den Junggesellen:

Freizusprechende/rAusbildungsbetrieb
Michael IhbenWiggers und Teubner GmbH,
Aurich-Wallinghausen
Marco AbelsRainer van Grieken, Emden
Felix GoßlingSchult & Berends GmbH, Bunde
Robin KirschH.-D. Heuermann GmbH, Hesel
Marco KulmegiesRainer van Grieken, Emden
Nils LettauGeorg Ahrends GmbH & Co.KG, Norden
Frederik MühlfriedAlexander Perc, Aurich
Leon StriekWiggers und Teubner GmbH.
Aurich Wallunghausen
Jan Robert TrettinUwe Gasch Dachdeckermeister, Leer
Jens WeberABV GmbH, Aurich
Tamme WilkenPeter Janssen Dachdeckermeister, Holtland
Kai DiekenaGeorg Ahrends GmbH & Co.KG, Norden

190619 Gruppe

Freisprechung: Baugewerbe-Innung Leer-Rheiderland

Baugewerbe-Innung Leer-Rheiderland spricht 12 Maurer frei

Traditionelle Freisprechung im Rathaussaal in Leer

Im historischen Festsaal des  Rathauses Leer fand am 19.06.2019 die Freisprechung der Baugewerbe-Innung Leer-Rheiderland statt.

Zwölf junge Handwerker erhielten im Rahmen einer Feierstunde ihre Gesellenbriefe. An der Freisprechung nahmen neben Vertretern der Ausbildungsbetriebe und der Handwerksorganisationen auch die Familien und Freunde der jungen Gesellen teil.

Der 1. Leeraner Stadtrat Detlef Holz, er vertrat die kurzfristig terminlich verhinderte Frau Bürgermeistern Kuhl,  folgte der Einladung als Ehrengast.  In seinem Grußwort verwies Herr Holz auf die lange und gute Tradition der Berufsbildung im Handwerk, die schon im Mittelalter dafür gesorgt habe, dass das Wissen und Können im Handwerk von Generation zu Generation nicht nur weitergegeben sondern auch weiterentwickelt wurde. In der Region, so Holz, ist das Handwerk heute eine leistungsstarke Branche, die von großer Bedeutung ist für Ostfriesland ist. Er gratulierte den Junggesellen zu ihrer bestandenen Prüfung und wünschte ihnen für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.

Die anschließende Festansprache übernahm Herr Heinz Feldmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse LeerWittmund.

Auch Feldmann nahm Bezug auf die seit Jahrhunderten funktionierende Arbeit der Zünfte und Innungen, die mit dem Gesellen- und dem Meisterbrief schon sehr früh Qualitätsstandards geschaffen haben und dadurch die wirtschaftliche Entwicklung vorantrieben. Das Handwerk hat nichts an seiner Bedeutung verloren angesichts der großen Herausforderungen der heutigen Zeit, so Feldmann. Er nannte beispielhaft die Schaffung bezahlbaren Wohnraums im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutzauflagen als eine der Herausforderungen, die ohne das Wissen und Können gut ausgebildeter Fachkräfte im Handwerk nicht zu lösen sei. Auch Feldmann wünschte den jungen Handwerkern alles Gute für die Zukunft und verwies auf die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten im Handwerk – unter anderem auch auf den Meisterbrief als nächstes Ziel.

„Ich spreche Euch frei von den Rechten und Pflichten der Lehre“, mit diesen traditionellen Worten , mit denen seit Jahrhunderten Auszubildende im Handwerk feierlich in den Gesellenstand gehoben werden, nahm Obermeister Heiko de Vries die Freisprechung vor und verband diese mit herzlichen Glückwünschen und der Aufforderung an die jungen Fachkräfte, sich auch in Zukunft beruflich weiterzuentwickeln.

Obermeister Heiko de Vries übergab, gemeinsam mit dem Lehrlingswart Harald Ramaker und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Heiko Oltmanns,  die Gesellenbriefe.

Einen besonderen Stellenwert bei der Freisprechungsfeier hat die Auszeichnung für die besten Prüfungsergebnisse. Diese Auszeichnung erhielt Mirco Meyer, der im Bauunternehmen Anton Gruben GmbH (Ostrhauderfehn) seine Ausbildung absolvierte.

Anschließend folgte eine launige Ansprache von Ulf Trump, Vertreter der Berufsschulen, der sich mit herzlichen Glückwünschen und freundlichen Appellen an deren Ehrgeiz  an die jungen Handwerker wandte.

Einen runden Abschluss fand die Veranstaltung mit dem Redebeitrag der ehemaligen Auszubildenden Tim Buschhaus und Mirco Meyer. Beide verbanden einen augenzwinkernden Rückblick auf ihre Ausbildungszeit mit dem Dank an ihre Familien, Freunde, Lehrer und Ausbilder für die Unterstützung während der Ausbildung.

Mit der Freisprechung geht für die jungen Fachkräfte der erste berufliche Abschnitt zu Ende – die berufliche Laufbahn fängt jedoch erst an.

BU Gruppenbild:

Im historischen Rathaussaal in Leer fand die Feierstunde der Baugewerbe-Innung Leer-Rheiderland statt. Gemeinsam mit den jungen Gesellen freuen sich über die erfolgreiche Ausbildung Heiko Oltmanns (Prüfer, 1. v.l.), Harald Ramakar (Prüfer, 2. v.l.), Carsten Bagger (Prüfer, 2.v.r.) und Obermeister Heiko de Vres (rechts)

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HINTERGRUND

In der Baugewerbe-Innung Leer-Rheiderland sind 48 Handwerksbetriebe organisiert. Ein ehrenamtlicher Vorstand unter dem Vorsitz des Obermeisters koordiniert die Arbeit in diesem Unternehmensnetzwerk, das auf der rechtlichen Basis der Handwerksordnung als Körperschaft des öffentlichen Rechts tätig ist. Die Innung übernimmt wichtige gesellschaftliche Aufgaben in der Berufsausbildung und der Beratung von Verbrauchern und Betrieben. Die Mitgliedsbetriebe der Innung profitieren neben der effektiven Vernetzung untereinander von zahlreichen Vorteilen wie u.a. Einkaufskooperationen, kostenloser Rechtsberatung, günstigen Konditionen bei Versicherungs- und Finanzdienstleistungen sowie dem Markenauftritt der Innungsbetriebe als Qualitätsanbieter. Die Innung hat ihren Sitz in Leer und ist der Kreishandwerkerschaft LeerWittmund angeschlossen. Diese ist die Interessenvertretung für das freiwillig organisierte Handwerk. 15 Innungen mit 499 Innungsbetrieben sind in der Kreishandwerkerschaft LeerWittmund organisiert. Aufgabe der Kreishandwerkerschaft – als Dienstleister der Innungsbetriebe  – ist, den Handwerksunternehmen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen bei Themen wie u.a. Aus- und Weiterbildung, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Betriebswirtschaft sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kreishandwerkerschaft nimmt die Gesamtinteressen des selbstständigen Handwerks und des handwerksähnlichen Gewerbes wahr.  Die Kreishandwerkerschaft LeerWittmund betreibt Geschäftsstellen in Leer und in Wittmund sowie ein Bildungszentrum in Leer. Im Bildungszentrum werden verschiedene Projekte zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Berufsorientierung durchgeführt. Die Kreishandwerkerschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.