Förderprogramme: Handwerk im digitalen Wandel

25.06.2019 – Emden

Die Digitalisierung hat auch das Handwerk in Ostfriesland erreicht. Veränderungen wie neue Arbeitsabläufe und angepasste Kommunikationswege, attraktive Internetpräsenz, neue Weiterbildungsformate können dazu beitragen, dem Fachkräftemangel „die Stirn zu bieten“ und für die Zukunft „besser gerüstet“ zu sein!

Was genau bedeutet Digitalisierung? Welche Chancen und Risiken bieten dich fürs Handwerk? Wie läuft die Digitalisierung im Betrieb ab? Welche Unterstützungsprogramme stehen zur Verfügung?

Der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V., die Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH sowie die Handwerkskammer für Ostfriesland bieten den regionalen Handwerksbetrieben die kostenfreie Auftaktveranstaltung:

„Handwerk im digitalen Wandel – All up Stee?“

Dienstag, 25.06.2019 von 15.00 bis 18.00 Uhr

„Klub zum guten Endzweck“ , Bollwerkstraße 47, 26725 Emden

Experten und Handwerksbetriebe berichten, wie die Digitalisierung für sich genutzt werden kann und diese Veränderung durch das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus unterstützt werden kann.

Die Agenda bietet folgende Highlights: Vorträge von Lutz Stratmann, Geschäftsführer und Minister a.D. der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH (Hannover), Dipl. -Ing. Thorsten Jansßen, Direktor des BFE Oldenburg e. V. sowie mehrere Best Practice Beispiele von Handwerkbetrieben, die das Programm unternehmensWert:Mensch plus genutzt haben.

Anschließen wird Carmen Beyer als Moderatorin eine Interviewrunde mit Stefan Hering (Geschäftsführer Orthopädietechnik Hering), Horst Beyer (Boll & Beyer Dentaltechnik GmbH) und Nico Lange (Gering Kälte Klima GmbH, Belm) zum Thema „Erfahrungen mit dem Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus aus der Betriebsperspektive“ führen.

Ergänzend berichtet Sabine Beckenbauer (NBank) über das Förderprogramm „Niederschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk“. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft stellt seine Weiterbildungsangebote für das Handwerk vor. Weitere Insider-Informationen gibt es in den Foren sowie an Info-Ständen.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter carmen.beyer@agv-ostfriesland.de ist bis zum 19.06.2019 erforderlich.

Nähere Informationen zu den Förderprogrammen gibt es unter :

https://agv-ostfriesland.de/leistungen/unternehmenswertmensch/

Kostenfreie Qualifizierung: Digitales Bauen

digitales Handwerk unterstützt die Bau- und Ausbaugewerke von der Führungskraft bis zum Facharbeiter.

Unser Ziel ist es, Angebote zu schaffen, durch die Sie die Digitalisierung live erleben und Ideen für das eigene Unternehmen mitnehmen können.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen ein Qualifizierungspaket zum Thema digitales Bauen in Form von kostenlosen Workshops anbieten dürfen:

M2.1 Das digitale Bauunternehmen – Strategieworkshop

Lernen Sie die wichtigsten Schritte und Elemente einer strukturierten Digitalisierungsstrategie für ihr Unternehmen kennen.

Sie erproben die Vorgehensweise bei der Erarbeitung einer Strategie für Teilaspekte der eigenen Digitalisierung.

TerminMittwoch, 5. Juni 2019 09:00 – 17:30 Uhr
OrtHandwerkskammer für Ostfriesland, Gebäude B, I Etage, Raum B.07
Anmeldung https://eveeno.com/180347828

M2.2 Arbeitsabläufe strukturieren und digitalisieren

Sie lernen den projektbezogenen Informationsfluss und das Prozessmanagement im Hinblick auf die digitale Transformation kennen.

Darüber hinaus werden Sie befähigt, das Thema Prozessmanagement im Unternehmen in Angriff zu nehmen.

Termin Mittwoch, 19. Juni 2019, 09:00 – 17:30 Uhr
Ort Handwerkskammer für Ostfriesland, Gebäude B, I Etage, Raum B.07
Anmeldung https://eveeno.com/12104446

Für Verpflegung ist gesorgt.

ZielgruppeUnternehmer, Führungskräfte, Entscheider im Betrieb
Abschluss Teilnahmebescheinigung

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Kerstin Muggeridge

Beauftragte für Innovation und Technologie

Schwerpunkt Digitalisierung (Digi-BIT)

Telefon 04941 1797-29

Telefax 04941 1797-40 

k.muggeridge@hwk-aurich.de

Fachkräftesicherung: Fördermöglichkeiten nutzen!

„Qualifizierungschancengesetz – wie kann ich das im Handwerk nutzen?

Um die Herausforderungen des demografischen und digitalen Strukturwandels aktiv zu gestalten, erließ die Bundesregierung das Qualifizierungschancengesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist. Das „Gesetz zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung und mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung“ (kurz: QCG) soll dazu beitragen, Kompetenzen von Beschäftigten weiterzuentwickeln und anzupassen. Damit fungiert es als präventives Instrument der Arbeitsmarktpolitik, damit Beschäftigte für die zukünftigen Anforderungen gut gewappnet sind. Zugleich wird – so der Leitgedanke – eine erfolgreiche Fachkräftesicherung für den deutschen Wirtschaftsstandort auf den Weg gebracht.

Aktuell melden viele Unternehmen Unsicherheit in Bezug auf die neuen Fördermöglichkeiten und wünschen sich mehr Information.

BNW-Experte Eckhard Harjes bringt in der Veranstaltung „Licht ins Dunkel.“

Inhalte:

– Informationen zum Qualifizierungschancengesetz (QCG)

– Angebote des BNW zur fachlichen Qualifizierung

– Ausbildungsbegleitende Förderung von Auszubildenden

Termin: 23.05.2019, von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Ort: Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH, Christine-Charlotten-Straße 34, 26789 Leer



Bauhandwerk: Azubizahlen gestiegen

In Niedersachsen sind die Zahlen der Baulehrlinge gestiegen. Insgesamt 3162 Baulehrlinge wurden 2018 in 19 Bauberufen ausgebildet. (Gegenüber 2017: 3020 Auszubildende)

Die Steigerung lässt sich damit erklären, dass sich die vom Baugewerbe-Verband Niedersachsen seit Jahren empfohlene, zweijährige Ausbildungen zum Ausbau-, Hochbau- oder zum Tiefbaufacharbeiter großer Beliebtheit erfreuen. Während es im Jahr 2017 noch 397 derartige Ausbildungsverhältnisse gab, waren es im Jahr 2018 schon 426. Das ist eine Steigerung von 7%. Zudem gab es eine deutliche Steigerung von ausländischen Baulehrlingen. 2018 gab es 298 ausländische Azubis im Bauhandwerk. Das sind 45 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die beliebtesten Bauberufe sind der Maurer (plus sechs Prozent) und der Fliesenleger (plus 14 Prozent).

Von den 1661 neu in der Lehrlingsrolle eingetragenen Ausbildungsverhältnisse hatten Ende 2018 637 Baulehrlinge einen Realschulabschluss (38 Prozent) und 263 Lehrlinge die Hochschulreife (16 Prozent) . Das sind 54 Prozent der neuen Baulehrlinge in Niedersachsen. Im Zimmererhandwerk liegt die Quote sogar bei 74 Prozent.

Experimental-Wissenschaftsshow in Leer!

BAM! BOOM! BANG! – die kostenlose 90-minütige Show mit knalligen und rauchigen Kunststoff- und Chemie-Experimenten findet erstmalig auch in Leer statt.

Auf Einladung des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse wird Dr. Stephan Leupold das Publikum für Naturwissenschaften begeistern.

Die Show ist kostenlos, jedoch muss eine vorherige Anmeldung erfolgen:

Telefon: 05921 – 962309 E-Mail: kunststoffnetzwerk@grafschaft.de

Termin: Montag, 20. Mai 2019 von 17:00 Uhr – 19:00 Uhr – Einlass ab 16:00 Uhr

Ort: Theater an der Blinke, (Blinke 39, 26789 Leer)


Stipendium: Mit dem Bundestag 2020/2021 in die USA

37. Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP) 2020/2021

Den American Way of Life erleben und Politik, Gesellschaft und Kultur in den USA entdecken. Der Deutsche Bundestag vergibt auch im kommenden Jahr bundesweit wieder Stipendien für ein Austauschhalbjahr in den USA.

Die Stipendien richten sich speziell auch an junge berufstätige im Alter bis zu 24 Jahren. Das Programm beinhaltet ein Praktikum bei einem amerikanischen Arbeitgeber, sowie ein akademisches Semester an einem Community College.

Bewerben können sich junge Berufstätige und Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr, wenn sie

  • ihren ersten Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben,
  • nach dem 31. Juli 1995 geboren sind,
  • zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag 31.Juli 2020) ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben,
  • gute Grundkenntnisse der englischen Sprache haben (mindestens drei Schuljahre)
Wie bewerbe ich mich?

Die Bewerbungsfrist für das 37. PPP 2020/21 beginnt am Donnerstag, dem 2. Mai 2019 und endet am Freitag, dem 13. September 2019.

Sie können sich während der Bewerbungsphase direkt www.usappp.de online bei der GIZ bewerben oder per Post. Für die postalische Bewerbung verwenden Sie bitte das offizielle Bewerbungsformular. Das Formular muss von Ihnen direkt an die GIZ geschickt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.ppp-alumni.de oder unter www.bundestag.de/ppp oder in unserer Geschäftsstelle.

Auszubildende: Überstunden?

Ein ist ganz klar: In der Regel sind Überstunden für Azubis nicht vorgesehen. Die im Tarifvertrag oder im individuellen Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit muss in der Regel ausreichen, damit der Azubi die ihm zugeteilten Aufgaben erfüllen kann.

Die Arbeitszeit von minderjährigen Auszubildenden ist auf acht Stunden täglich und 40 Stunden in der Woche begrenzt. Regelt ein Tarifvertrag oder der Arbeitsvertrag kürzere Arbeitszeiten, so gelten diese.

Laut §21 des Jugendarbeitsschutzgesetztes gibt es jedoch Ausnahmen: Bei „vorübergehenden und unaufschiebbaren Arbeiten in Notfällen, soweit erwachsene Beschäftigte nicht zur Verfügung stehen“, darf ein minderjähriger Azubi Überstunden im Betrieb machen. Dem Jugendlichen muss jedoch innerhalb der nächsten drei Wochen Freizeitausgleich dafür gewährt werden.

Grundsätzlich gilt der 8-Stunden-Tag auch bei volljährigen Auszubildenden.

Überstunden darf der volljährige Auszubildende ebenfalls nur bedingt machen. Wenn es sich um eine zeitlich begrenzte Regelung handelt, kann die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden heraufgesetzt werden, vorausgesetzt das innerhalb von sechs Kalendermonaten dennoch im Schnitt nur acht Stunden werktäglich gearbeitet wird. Es dürfen also nur einzelne Tage sein, an denen Überstunden gemacht werden. Andere Arbeitstage müssen dementsprechend kürzer sein. Der Chef muss also seinen Auszubildenden einen Ausgleich gewähren. Entweder in finanzieller Form oder durch Freizeit. Dies schreibt §17 Berufsbildungsgesetz vor.

Quelle: www.juraforum.de www. www.arbeitsrechte.de Foto: Pixabay

Meisterpflicht: Rückkehr wird immer wahrscheinlicher.

Viele Handwerker kämpfen schon länger für eine Rückkehr zur Meisterpflicht. In 53 von 94 Handwerksgewerken ist die Meisterpflicht vor 15 Jahren aufgehoben worden. Das heißt seither: Wer in einem dieser zulassungsfreien Gewerke arbeitet, braucht gar nichts mehr an Qualifikationsbeleg vorzuweisen – kein Praktikum, keine Ausbildung, nichts -, sondern kann gleich loslegen.

Momentan steht zwar noch nicht fest, in welchen Berufen der Meisterbrief wieder Standard wird, doch die Abschaffung der Meisterpflicht habe Verbrauchern geschadet, weil sich in betroffenen Gewerken quasi jeder als Handwerker ausgeben durfte.

Der Bundesrat hat sich für die Wiedereinführung der Meisterpflicht ausgesprochen. Man sorge sich wegen der sinkenden Ausbildungszahlen im Handwerk, denn Handwerksbetriebe mit Meisterbrief bilden häufiger aus. Auch die Handwerkskammern argumentieren: Kommt die Meisterpflicht zurück, steigen die Ausbildungszahlen wieder – und mit ihnen die Qualität.

Es wird in den Meisterfreien Berufen auch nicht unbedingt nach Meister-Qualitätstandards gearbeitet. Das kann problematisch für den Verbraucherschutz sein und schadet dem Bild des Handwerks insgesamt.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte sich am Montag generell für eine Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen ausgesprochen. Nun soll ein entsprechender Gesetzentwurf erarbeitet werden. Lange Zeit war nicht klar, ob eine Rückkkehr zur Meisterpflicht europarechtlich geht. Nun kommt das Wirtschaftsministerium zu dem Ergebnis: Das geht.


Fachkräfte: Karriereregion Ostfriesland

Start für regionale Initiative zur Karriereregion Ostfriesland

Hochschule, Unternehmen, Kommunen und Verbände kooperieren

Emden – „Weiter Ostfriesland“ – unter diesem Arbeitstitel haben die Hochschule Emden/Leer, Greentech Ostfriesland und der Region Ostfriesland e.V. eine Initiative ins Leben gerufen mit dem Ziel, Ostfriesland neben seinem starken Ruf als Urlaubsregion auch als Karriereregion bekannter zu machen.

„Sehr viele Unternehmen arbeiten derzeit verstärkt an ihrer Arbeitgebermarke“, sagt Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Doch nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganz Ostfriesland als Region müsse aktiver werden und sich als Standort etablieren, der attraktive, innovative Unternehmen und ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten zu bieten habe. „Einzelne Unternehmen können das Image der Region nicht ausreichend befördern“, so Kreutz. Darum haben man die Initiative gegründet, um die Kräfte und Ressourcen zu bündeln und gemeinsam an einer Standortmarke zu arbeiten.

„Wir haben bereits eine ganze Reihe von Unterstützern aus Wirtschaft, Kommunen und Verbänden für dieses langfristige Projekt gewinnen können“, sagt Brigitte Nolopp, Geschäftsstellenleiterin des Vereins Region Ostfriesland. Darunter beispielsweise Volkswagen Emden, die Wirtschaftsförderungen der Kommunen Emden und Aurich, die Handwerkskammer für Ostfriesland, die Ostfriesische Landschaft und den Naturschutzbund Deutschland (NABU). „Wir arbeiten daran, diesen Partnerpool auf ein noch breiteres Fundament zu stellen“, so Nolopp weiter. Unternehmen seien eingeladen, der Initiative beizutreten.

Studien belegten, dass die Region zwar bekannt sei und hohe Sympathiewerte habe, dass sie für eine intakte Umwelt und die Vorreiterrolle bei regenerativer Energieerzeugung wahrgenommen werde, aber noch nicht als eine Region für eine erfolgreiche individuelle Karriere. „Das müssen wir nun gemeinsam strategisch angehen. Denn es gibt hier durchaus viele erfolgreiche, innovative Unternehmen, die als Arbeitgeber sehr attraktiv sind“. Das Wissen darüber sei aber noch zu gering.

„Wir befinden uns in Zeiten des Umbruchs“, sagt Kreutz. Themen wie Digitalisierung, Elektromobilität und Energie würden die Lebens- und Arbeitsbedingungen wesentlich verändern. „Um diesen Prozess aktiv und erfolgreich gestalten zu können werden in den Unternehmen auch künftig Fachkräfte und neue Qualifikationen benötigt“, so der Präsident der Hochschule.

„Das Handwerk spürt den zunehmenden Fachkräftemangel schon seit Jahren deutlich“, sagt Albert Lienemann, Präsident der Handwerkskammer Ostfriesland. Der Wettbewerb um die Arbeitskräfte der Zukunft sei auch ein Wettbewerb der Regionen. „Nur wenn wir von den Menschen als attraktive Region mit guten Arbeits- und Lebensbedingungen wahrgenommen werden, können wir in diesem Wettbewerb bestehen.“

„Als Ostfriesische Landschaft engagieren wir uns heute vorranging in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft. In einer Boomregion wie Ostfriesland ist es aber auch wichtig, die wirtschaftsrelevanten Stärken nach vorne zu stellen. Aus diesem Grunde unterstützen wir die Initiative zur Förderung einer Karriereregion“, sagt Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft.

„Ostfriesland ist eine Region mit vielen Chancen“, sagt Prof. Kreutz. Viele Faktoren seien besser als ihr Ruf. Es gäbe durchaus attraktive Arbeitgeber und Unternehmen in Zukunftsbranchen. „Darum haben wir es insbesondere auch mit einer Kommunikationsaufgabe zu tun, der wir uns als Region gemeinsam stellen werden“. Zunächst gehe es in erster Linie darum, noch mehr Unternehmen zur Unterstützung der Initiative zu motivieren. Parallel werde eine langfristige Kampagne konzipiert.

„Diese Informations- und Imagekampagne setzt bei verschiedenen Zielgruppen an“, sagt Nolopp. Sie richte sich beispielsweise an Studierende, an Fachkräfte von außerhalb und ihre Lebenspartner und Familien, an Heimkehrer aber auch an Urlauber und Menschen, die bereits Positives mit Ostfriesland verbinden. „Ostfriesland kann zur Standortmarke werden für starke Cluster vor Ort wie Energie, Automotive, Informationstechnologie, Logistik und Tourismus“, so Nolopp. Zu Stärken der Region könnten Bereiche wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende, Lebensqualität und gute Umweltwerte, ein reiches Freizeit- und Kulturangebot und Perspektiven für Menschen mit Engagement und Ideen ausgebaut werden.

„Die Kommunikation unserer Firmen und Kommunen erreicht ohnehin täglich Menschen in Deutschland und in aller Welt“, so Nolopp.“ Wenn alle, die hier Texte und Bilder versenden, den eigenen Standort Ostfriesland dabei bewusst positiv erwähnen und das klug koordinieren, schont das auch die Etats und erhöht die Effektivität. Wir alle profitieren von einer starken Standortmarke, nur kann niemand sie allein auf die Beine stellen“.

Unternehmen können an der Initiative mitwirken, indem Sie beitreten und sie langfristig mit Ihrer eigenen Marke stützen, die Standortmarke Ostfriesland im eigenen Auftritt künftig sichtbar machen und mitkommunizieren.

Mehr Informationen, auch zur den Unterstützungsmöglichkeiten der Initiative, gibt es unter www.ostfriesland.work


BU: (v.l.): Albert Lienemann (Präsident Handwerkskammer Ostfriesland), Rico Mecklenburg (Präsident Ostfriesische Landschaft),  Prof. Dr. Gerhard Kreutz (Präsident Hochschule Emden/Leer), Brigitte Nolopp (Geschäftsstelle Region Ostfriesland e.V.)
 

Umfrage: Ausbildungsmarketing

Wie können wir junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk begeistern? Welche Mittel und Wege können Ihnen helfen, sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu präsentieren?
Wir möchten Ihre Wünsche und Vorstellungen rund um das große Thema „Ausbildungsmarketing“ sammeln.
Sie helfen uns damit sehr, Sie als Innungsbetriebe zukünftig noch gezielter zu unterstützen.

Die Umfrage besteht nur aus fünf Fragen, die sich schnell beantworten lassen.

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1. Welche Kanäle benutzen Sie um potenzielle Auszubildende anzusprechen?
2. Auf welchen sozialen Netzwerken haben Sie ein Unternehmensprofil?
3. Wie nutzen Sie Online-Medien um von interessierten Bewerbern gefunden zu werden?
4. Wie kann die Kreishandwerkerschaft LeerWittmund Sie bei Ihrem digitalen Ausbildungsmarketing unterstützen?
5. Wenn Sie weitere Unterstützung wünschen, wie sollte diese aussehen? Was wünschen Sie sich?
6. Wenn Sie mögen: teilen Sie uns hier gerne Ihren Firmennamen und gerne auch Kontaktdaten mit. Natürlich ist die Angabe freiwillig! Vielen Dank!

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