Ausbildung: Termine für Freisprechungen

Hier haben wir Ihnen die Termine der anstehenden Freisprechungen zur Information bereitgestellt.

Innung für Land- und Baumaschinentechnik in Ostfriesland
Mittwoch, 29. Januar 2020, 19.00 Uhr
26835 Hesel, Gaststätte „META“, Kirchstr. 18

Innung der Metallhandwerke Aurich-Leer-Wittmund
Freitag, 31. Januar 2020, 18.00 Uhr
26835 Hesel, Gaststätte „META“, Kirchstr. 18

Installateur- und Heizungsbauer-Innung Leer
Donnerstag, 06. Februar 2020, 18.00 Uhr
Gaststätte „Reepmeyer“, Westoverledingen-Flachsmeer Papenburger Str. 74

Freisprechung Wittmund Sommer 2019

Wittmund: 40 Junghandwerker freigesprochen

Freisprechungsfeier des Handwerks mit 300 Gästen in Wittmund

Das Handwerk hatte zu seiner traditionellen Freisprechung am 5. August 2019 in die Residenz in Wittmund eingeladen und rund 300 Gäste kamen. Neben Familienangehörigen und Freunden der 40 freizusprechenden Auszubildenden fanden sich zahlreiche Ehrengäste ein. Kreishandwerksmeister Jan Denkena begrüßte die Gäste – stellvertretend für die vier einladenden Innungen: die Tischler-Innung Wittmund, die Bäcker-Innung für Ostfriesland, die Innung für Land- und Baumaschinentechnik für Ostfriesland und die Baugewerbe-Innung Wittmund. Denkena beglückwünschte die Junghandwerker zu ihrem Erfolg und zu ihrer Entscheidung für einen Handwerksberuf. Das Handwerk biete, so Denkena, eine sichere berufliche Zukunft. Jeden Tag etwas sichtbares geschaffen zu haben, so Denkena, mache zufrieden und das Handwerk habe nach wie vor den sprichwörtlichen „goldenen Boden“. In vielen Betrieben stelle sich in den nächsten 10 Jahren die Frage nach der Unternehmensnachfolge – das biete den Junghandwerkern zahlreiche Chancen, einmal selbst auf dem Chefsessel Platz nehmen zu können.

Anschließend rief Albert Lienemann, Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, in seinem Grußwort die Junghandwerker dazu auf, stolz zu sein auf ihren Beruf. Mit 34.000 Mitarbeitern in rund 5.000 Betrieben ist das ostfriesische Handwerk ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber in Ostfriesland. Lienemann schloss seine Rede mit dem launigen Sprichwort: „Das größte Glück auf Erden ist: ein ostfriesischer Handwerker zu werden.“

Heinz Buss, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wittmund, beglückwünschte die Auszubildenden zu ihrem Erfolg und forderte die Junghandwerker auf, sich stets weiterzubilden und, sollten Sie eine Zeit lang in der Fremde ihr Glück suchen, doch der Region treu zu bleiben und in die Heimat zurückzukehren. Das Handwerk in Ostfriesland brauche immer gute Fachkräfte.

Christine Steinröder, Schulleiterin der BBS Wittmund, schloss sich in ihrem Grußwort den Glückwünschen an. Sie zog einen Vergleich zwischen der Berufsausbildung und der „Tour de France“. Bei beiden käme es laut Steinröder darauf an, seine Technik und sein Können konzentriert und ausdauernd einzusetzen und das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Junghandwerker hätten bewiesen, wie gut sie das können.

Die traditionelle Freisprechungszeremonie nahm Kammerpräsident Lienemann vor. Dazu erhoben sich die Junghandwerker von ihren Plätzen und Lienemann sprach die Auszubildenden „frei von den Rechten und Pflichten der Lehre“. Anschließend erhielten die jungen Gesellinnen und Gesellen unter dem Applaus der zahlreichen Gäste ihre Zeugnisse aus den Händen der Obermeister, Lehrlingswarte und Kammerpräsident Lienemann.

Fotos zur Freisprechung finden Sie hier

Den musikalischen Rahmen liefert die Wittmunder Band „Behind Teeth“.

Freisprechung: Tischler sprechen Lehrlinge frei

Im historischen Rathaus in Leer wurden die frischgebackenen Gesellen nach alter Tradition vom Obermeister Wilhelm Eden freigesprochen.

Gemeinsam mit dem Lehrlingswart Rudolf Voskamp überreichte er die Gesellenbriefe.

Bruno Schachner (stv. Bürgermeister) gehörte ebenso wie Ausbildungsvertreter der Schulen und Betriebe, Familie, Freunde und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Ostfriesland, Jörg Frerichs, zu den Gästen der Freisprechung.

Das ostfriesische Handwerk, so die einhellige Meinung, brauche engagierte Nachwuchskräfte – beste Voraussetzung für den beruflichen Erfolg der Junggesellen.

Damian Tinnemeyer wurde für seine guten Leistungen bei der Gesellenprüfung geehrt.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

NameVornameBetrieb
Blume JanTischlerei Stammermann GmbH & Co.KG
BrauerFabianThomas Ukena GmbH
ter HarkMaikTischlermeister Johannes Baartz
LöbelFelixJütting GmbH & Co.KG
MeyerMarioTischlermeister Arno Frerichs
MüllerErikTischlermeister Stefan Heyen
MüllerMeikThomas Ukena GmbH
NazariMortazaWelp und Nordmann GmbH
PetersMarvinLeerhoff GmbH
SchröderLenaTischlermeister Thomas Olthoff
TinnemeyerDamianTischlermeister Frank Flügge
WeberThiloJütting GmbH & Co.KG
ArndtDennisHeino Meyer Möbelwerkstätten GmbH
190628 Freisprechung Raumausstatter

Freisprechung: Raumausstatter- und Sattler-Innung für Ostfriesland

Am Freitag, den 28. Juni 2019, fand an den Berufsbildenden Schulen II in Leer die Freisprechungsfeier für die Raumausstatter-und Sattler-Innung für Ostfriesland statt.

Über Tag legten die Auszubildenden Ihre Prüfung ab. Die Gesellenstücke wurden gleich im Anschluss bewertet und nach der Freisprechung zur Besichtigung freigegeben.

Obermeisterin Maike Rutkat eröffnete die Freisprechung.

Der Raumausstattermeister und Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Jörn Tjarks, bedankte sich bei den Junggesellinnen, deren Freunde und Familien sowie den Ausbildern und Berufschullehrer für die Unterstützung.

Heiner Heijen, stellvertretender Kreishandwerksmeister, hob in seinen Begrüßungsworten die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks hervor und ermutigte die Junggesellinnen, in ihrer Weiterbildung nicht nachzulassen.

Dass die Kunden ihren Raumausstattern vertrauen und die Ausbildung sowie der Meistertitel Qualität und Sicherheit bieten, betonte Thorsten Tooren, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, in seiner Ansprache. Herr Tooren sprach sich für eine Wiedereinführung der Meisterpflicht aus. Nicht zuletzt, da die Zahl der Auszubildenden in Ostfriesland gleich geblieben ist, sich die Anzahl der Raumausstatterbetriebe jedoch verfünffacht hat. Dies liege zum großen Teil daran, dass viele Solo-Selbstständige ohne Meistertitel unterwegs seien und daher auch nicht ausbilden.

Damit leisten allein die Meisterbetriebe die gesellschaftliche Aufgabe, den Fachkräftenachwuchs auszubilden. Tooren ermunterte die Junggesellen, stolz zu sein auf ihr Handwerk und dem Handwerk auch weiterhin treu zu bleiben.

Nach der traditionellen Freisprechung durch den Prüfungsauschussvorsitzenden Jörn Tjarks bedankten sich die Junggesellen bei ihrer Berufsschullehrerin Frau Gößling-Bohlen mit einem Blumenstrauß.

Wir gratulieren den Junggesellinnen:

AuszubildendeBetrieb
Esther ReuterSeitz GmbH, Raummanufaktur, Leer
Julia NeeMöbel Schröder, Westoverledingen
Deborah HeeseHammer Fachmärkte, Emden

Freisprechung: Wittmund

Zur feierlichen Freisprechung hatte die Kreishandwerkerschaft LeerWittmund 16 Auszubildende aus der Bäckerinnung und der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Wittmund in das Hotel „Residenz“ in Wittmund geladen. Die Junghandwerker erschienen in Begleitung ihrer Freunde und ihrer Familien. Durch die Freisprechung leitete der Kreishandwerksmeister Jan Denkena, der zahlreiche Ehrengäste begrüßen durfte. Neben Handwerkskammerpräsident Albert Lienemann nebst Gattin nahmen viele Vertreter der Wirtschaft und der Berufsschule an der mit mehr als 70 Gästen sehr gut besuchten Feierstunde teil.

Handwerkskammerpräsident Lienemann betonte in seiner Festansprache die große Bedeutung des Handwerks als zukunftssicherer Arbeitgeber in Ostfriesland und ermunterte die Junghandwerker „stolz darauf zu sein, dem ostfriesischen Handwerk anzugehören“. In Ostfriesland beschäftigt das Handwerk, so Lienemann, rund 36.000 Menschen – darunter 3.000 Auszubildende. Im Landkreis Wittmund alleine seien 740 Handwerksbetriebe ansässig, in denen rund 5.000 Beschäftigte tätig sind. Mit der Entscheidung für eine Ausbildung im Handwerk hätten die Nachwuchskräfte sich genau richtig entschieden, so der Handwerkspräsident. Das Handwerk habe nach wie vor „goldenen Boden“ und angesichts voller Auftragsbücher sind gut ausgebildete Fachkräfte stets gefragt.

Als Vertreter der Berufsschule betonte Dirk Lammers, stellvertretender Schulleiter der BBS Wittmund, in seiner Ansprache wie wichtig es sei, dass die Jugend Impulse setze und Herausforderungen annehme. Das habe dieser Jahrgang, so Lammers, erfolgreich geschafft.

Alle  Festredner bedankten sich bei den Ausbildern, den Berufsschullehrern und den Angehörigen der Auszubildenden für die Unterstützung der jungen Menschen während ihrer Ausbildung.

Nach guter Handwerkstradition wurden die Auszubildende anschließend durch Handwerkskammerpäsident Lienemann „von den Rechten und Pflichten der Lehre“ freigesprochen.

Musikalisch wurde die Feierstunde begleitet von der Wittmunder Band „Soup oft the day“.