Fleischerinnung Leer-Wittmund, Landkreis Leer und BBS 1 Leer setzen auf Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung für Lebensmittelsicherheit.
Leer, 4. November 2026 – Zu einer gemeinsamen Hygieneschulung hatte die Fleischerinnung Leer-Wittmund am Montag, 2. November 2026, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer und der BBS 1 Leer eingeladen. Zahlreiche Innungsmitglieder mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern folgten der Einladung. Besonders erfreulich war auch die große Resonanz aus den Nachbarinnungen Ammerland-Friesland sowie Aschendorf-Hümmling, deren Kolleginnen und Kollegen ebenfalls an der Veranstaltung teilnahmen.
Durch den Abend führten die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Landkreises Leer, Klaus Kopischke und Anne Lammers. Auf unterhaltsame und zugleich fachlich fundierte Weise vermittelten sie die Inhalte der Folgebelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz und gingen darüber hinaus auf zahlreiche allgemeine und praktische Fragestellungen rund um die Hygiene in einer handwerklichen Fleischerei ein. Dabei stand neben der Wissensvermittlung insbesondere auch der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt.
Besonders hervorzuheben ist die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Fleischerinnung Leer-Wittmund, der BBS 1 Leer und der Lebensmittelüberwachung des Landkreises Leer. Dass eine solche Veranstaltung gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann, zeigt, wie wertvoll kurze Wege, offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind.
Auch die positive Resonanz aus den Nachbarinnungen unterstreicht den Stellenwert des gemeinsamen Austausches. Das Fleischerhandwerk rückt zusammen und zeigt, dass Zusammenarbeit nicht an Innungsgrenzen endet. Gerade in einem anspruchsvollen Lebensmittelhandwerk ist es wichtig, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam die Qualität der täglichen Arbeit weiterzuentwickeln.
Ebenso hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Fleischereibetrieben und der zuständigen Kontrollbehörde in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Beide Seiten verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Einhaltung hoher Hygienestandards, sichere Lebensmittel und praktikable Lösungen für die Betriebe. Eine offene und konstruktive Kommunikation trägt wesentlich dazu bei, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.
„Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass wir als Handwerk zusammenstehen und den Austausch untereinander pflegen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Lebensmittelüberwachung nicht nur als Kontrollinstanz zu sehen, sondern als fachlichen Ansprechpartner, mit dem wir gemeinsam an guten Lösungen arbeiten können. Der heutige Abend hat einmal mehr gezeigt, wie viel möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, betonte Markus Leggedör, Obermeister der Fleischerinnung Leer-Wittmund, zum Abschluss der Veranstaltung.
Er bedankte sich ausdrücklich bei Klaus Kopischke und Anne Lammers für die informative und kurzweilige Gestaltung des Abends sowie beim Landkreis Leer und der BBS 1 Leer für die gute Zusammenarbeit. Ein weiterer Dank galt allen teilnehmenden Betrieben und den Kolleginnen und Kollegen der Nachbarinnungen für ihr Interesse und ihre Teilnahme.
Die Veranstaltung hat gezeigt: Ein starkes Fleischerhandwerk lebt nicht nur von guter handwerklicher Arbeit, sondern auch von Zusammenhalt, gegenseitigem Vertrauen und einem offenen Miteinander.
Foto: © Kreishandwerkerschaft LeerWittmund