Veranstaltungstipp: Chance:Azubi

Einige unserer Innungen sind bereits Mitglied bei Chance:Azubi. Daher möchten wir Sie auch hier bestmöglich über das Angebot informieren. Mitgliedsfirmen können sich unter dem nachfolgenden Link anmelden:

14.05.2019, 15 – 18 Uhr, Institut für duale Studiengänge in Lingen, Gesa Lüken-Hoppmann (CATS!-Consulting): Mitarbeiterbindung durch Wertschätzung

22.05.2019, 15 – 18 UhrIHK Emden, Karl-Heinz Trittmann(Kreishandwerkerschaft LeerWittmund): Arbeitssicherheit bei Auszubildenden und Praktikanten


Arbeitssicherheit: Betriebsanweisungen

Betriebsanweisungen regeln das Verhalten der Mitarbeiter beim Umgang mit Maschinen, Geräten und Gefahrstoffen. Die Erstellung und Veröffentlichung von Betriebsanweisungen ist eine allgemeine Unternehmerpflicht. Hier erfahren Sie wie sie diese Pflicht mit minimalem Aufwand erfüllen können.

Zunächst erfolgt, gemeinsam mit Ihnen, eine Bestandsaufnahme der in ihrem Betrieb vorhandenen Maschinen und Geräte, der Tätigkeiten, der verwendeten Gefahrstoffe und der Biostoffe.

Danach erstellen wir die für ihr Unternehmen notwendigen und angepassten Betriebsanweisungen.

Diese dienen gleichzeitig als Grundlage für die vorgeschriebenen Unterweisungen ihrer Mitarbeiter.

Betriebsanweisungen helfen, Unfälle und Gesundheitsgefahren beim Einsatz von Maschinen oder bei der Verwendung von gefährlichen Arbeitsstoffen zu vermeiden. Sie regeln das Verhalten im Betrieb sowie im Notfall.

Geregelt ist die Erstellung von Betriebsanweisungen unter anderem im Arbeitsschutzgesetz, in der Betriebssicherheitsverordnung, in der Gefahrstoffverordnung und in den Vorschriften der Berufsgenossenschaften.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte sollten bei der Erstellung beratend mitwirken. Darüber hinaus empfiehlt sich die Beteiligung der betroffenen Mitarbeiter; dies wirkt motivierend auf die Beachtung der Betriebsanweisungen.

Die Beschäftigten sind verpflichtet, die Betriebsanweisungen einzuhalten. Dies folgt aus § 15 DGUV Vorschrift 1, wonach Weisungen des Unternehmers zum Arbeitsschutz zu befolgen sind, mit Ausnahme von Weisungen, die erkennbar gegen Sicherheit und Gesundheit gerichtet sind.

Wenn eine Tätigkeit gefährlich bzw. sicherheitsrelevant ist, können Sie mit einer Betriebsanweisung ihre Mitarbeiter schützen und sich selbst Ärger und Rechtsfolgen durch die Gewerbeaufsicht oder die BG und nach Unfällen ersparen.

Wie muss eine Betriebsanweisung aussehen?

Formale Vorgaben für Betriebsanweisungen gibt es nur wenige. Sie sollen grafisch einheitlich gestaltet sein und nicht mehr als 1 bis 2 DIN-A4-Seiten umfassen. Entscheidend ist das Abfassen in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache. Bei mangelhaften Deutschkenntnissen kann es notwendig sein, Betriebsanweisungen in die Muttersprache Ihrer Beschäftigten zu übersetzen.

Welche Informationen muss eine Betriebsanweisung enthalten?

Die Faustregel lautet: „So viele Informationen wie notwendig, aber so wenige wie möglich.“ Alles Wesentliche gehört in die Betriebsanweisung, auf Details gehen Sie in Ihren Unterweisungen ein. § 14 GefStoffV und § 12 BetrSichV nennen die geforderten Inhalte. Bewährt haben sich folgende Angaben:

  • Anwendungsbereich, Arbeitsplatz, Tätigkeit
  • Einsatzbedingungen (bei Maschinen)
  • Gefahren für Mensch und Umwelt
  • Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  • Tragen und Verwenden von PSA
  • Verhalten bei Störungen, im Gefahrfall und bei Unfällen
  • Erste Hilfe
  • Sachgerechte Entsorgung (bei Gefahrstoffen)
  • Instandhaltung (bei Maschinen / technischen Anlagen)
  • Folgen der Nichtbeachtung

Diese Punkte in dieser Reihenfolge sind keine feste Vorgabe. Sie können je nach Bedarf abweichen. Es ist aber sinnvoll, wenn sich alle Ihre Betriebsanweisungen im Aufbau wiedererkennbar ähneln.

Wo ist der Farbcode für Betriebsanweisungen festgelegt?

Eine Farbzuordnung ist nicht vorgeschrieben, hat sich aber wie folgt durchgesetzt:

  • orange: Gefahrstoffe
  • blau: Arbeitsmittel, Arbeitsverfahren, Maschinen, Anlagen
  • gelb: Gentechnische Anlagen
  • grün: Biologische Arbeitsstoffe
  • Für Biostoffe und Labors wird auch Pink verwendet.

Wie lange beträgt die Gültigkeit einer Betriebsanweisung?

Es gibt weder ein Ende der Geltungsdauer noch eine gesetzliche Forderung, Betriebsanweisungen binnen festgelegter Fristen zu überprüfen.

Eine Überprüfung ist jedoch indirekt insofern höchst sinnvoll, als eine veraltete Betriebsanweisung mit möglicherweise nicht mehr zutreffenden Verhaltensregeln einen Mangel im organisatorischen Arbeitsschutz darstellt. Es ist daher empfehlenswert, auf der Betriebsanweisung selbst und/oder Ihrer Liste der vorhandenen Betriebsanweisungen das Datum der Erstellung / letzten Überprüfung festzuhalten.

Tipp: Bei Betriebsanweisungen zum Umgang mit einem gefährlichen Stoff sollten Sie die Betriebsanweisung unbedingt auf Aktualisierungsbedarf prüfen, wenn Sie ein neues Sicherheitsdatenblatt erhalten.

Für eine unverbindliche erste Beratung zu diesem und weiteren Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Karl – Heinz Trittmann

Fachkraft für Arbeitssicherheit

kh.trittmann@handwerk-leerwittmund.de

Quelle: BG für Holz und Metall (BGHM), Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Verlag für deutsche Wirtschaft AG (VNR)

Unterweisungen

Als Führungskraft werden Sie täglich mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert und sind verantwortlich für die Qualität Ihrer Arbeit und Erzeugnisse und letztendlich für den wirtschaftlichen Erfolg. Ihre Fürsorgepflicht als Unternehmensleitung schließt ein, dass Sie die Mitarbeitenden im Rahmen von Unterweisungen über potenzielle Gefährdungen aufklären und sie vor Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren schützen. Dabei tragen Sie die Verantwortung für alle betrieblichen Prozesse – somit auch für die Unterweisung.

So regelt es unter anderem das Arbeitsschutzgesetz in § 12 Absatz 1 – es ist also Ihre gesetzliche Pflicht.

Als Führungskraft werden Sie täglich mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert und sind verantwortlich für Doch können Sie aus dieser gesetzlichen Pflicht einen echten Nutzen ziehen, indem Sie Ihre Beschäftigten gezielt informieren und motivieren. Die wiederum können dadurch Risiken besser einschätzen und somit vermeiden. In Unterweisungen können auch Arbeitsabläufe thematisiert werden, um dann gemeinsam eine Lösung zur Optimierung zu erarbeiten. Dazu kommt das Ihre Verantwortung, als Unternehmer, zu einem großen Teil auf die Beschäftigten übergeht und Sie sich um andere Themen kümmern können. Mit der Unterweisung dokumentieren Sie das Sie Ihre Beschäftigten über eventuelle Gefahren und Risiken aufgeklärt haben. Mit der Gefährdungsbeurteilung ermitteln Sie Gefährdungen in Ihrem Betrieb und legen entsprechende Schutzmaßnahmen fest. Die Gefährdungsbeurteilugn ist somit wichtige Grundlage für die Unterweisung.

Wer darf unterweisen?

In kleineren Betrieben ist es meist die Unternehmensleitung selbst, die Unterweisungen durchführt. Doch können Sie auch die Aufgaben einer Unterweisung an eine fachkundige und zuverlässige Person delegieren. Diese muss die Arbeitsbereiche und den betrieblichen Alltag mit den möglichen Gefährdungen sehr gut kennen und über die notwendigen Weisungsrechte verfügen. Binden Sie zum Beispiel ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Betriebsarzt oder Betriebsärztin, oder andere Fachleute ein, um sich qualifizierte Unterstützung zu sichern.

Nutzen Sie darüber hinaus auch das Fachwissen Ihrer Beschäftigten. Sie sind am nächsten am Geschehen und können wertvolle Hinweise geben, was in der Unterweisung thematisiert werden sollte. Auch Beinaheunfälle sind eine sehr gute Quelle für Themen zur Unterweisung.

Überzeugend motivieren und unterweisen

Doch Unterweisung ist mehr als nur fachliches Wissen: Sehen Sie Unterweisungen auch als Aspekt Ihrer Führungs- beziehungsweise Unternehmenskultur. Je mehr Aufmerksamkeit Sie als Unternehmer/in den angesprochenen Themen schenken, umso mehr wird deren Bedeutung auch den Beschäftigten bewusst. Und agieren Sie als Vorbild: Wenn Sie das gewünschte Verhalten selbst vorleben, bleiben Sie glaubwürdig. Das wirkt motivierend. Fragen Sie sich einmal selbst: Warum soll ich unterweisen? Wenn Ihre Antwort lautet: „Ich will nicht, ich muss!“, wird diese Haltung wahrscheinlich IHre Mitarbeiter entsprechend einstimmen. So wirken Sie weder überzeugend noch motivierend oder begeisternd.

Wenn Sie nicht selbst überzeugt sind von den Zielen eines wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, werden Sie diese auch nicht überzeugend und effektiv den Beschäftigten „verkaufen“ können. Typisches Beispiel ist das Thema „geeignete Arbeitsschuhe“ : Wer nach der Unterweisung mit der Unterschrift der Teilnehmenden zufrieden ist, macht sich letztendlich unglaubwürdig. Wenn die Unterweisung zum Ziel hat, dass geeignete Schuhe getragen werden, so muss eine verantwortliche Führungskraft dieses Unterweisungsziel auch überprüfen und durchsetzen – so wie sie es beim Thema „Pünktlichkeit“ sicher täte. Das Ziel einer Unterweisung ist, dass die Unterwiesenen am Ende wissen, wie sie sich richtig verhalten, dass sie sich richtig verhalten können und auch richtig verhalten wollen, um ihren Arbeitsalltag gesund und sicher zu gestalten.

Bildquelle : BGW

Anlässe für Unterweisungen

Bildquelle : BGW

Weitere Informationen, z. B. über Themen, Ziele, Aufbau und Durchführung einer Unterweisung können Sie gerne bei uns anfordern.

Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung einer Unterweisung, stellen mit Ihnen gemeinsam Themen zusammen, führen die Unterweisung für Sie durch oder stehen während der Durchführung als Berater an ihrer Seite.

Sprechen Sie uns an.

Für eine unverbindliche erste Beratung zu diesem und weiteren Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Karl – Heinz Trittmann

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Tel.: 04462 – 9484-26

Mobil: 0151 – 1159 1062

E-Mail :kh.trittmann@handwerk-leerwittmund.de

Quellen:

BG für Holz und Metall (BGHM)

BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

Arbeitssicherheit: unser Angebot für Sie!

Wurden Sie bereits vom Gewerbeaufsichtsamt oder der Berufsgenossenschaft besucht und aufgefordert ihre sicherheitstechnische und/oder arbeitsmedizinische Betreuung nachzuweisen?

Benötigen Sie eine kostengünstige Unterstützung um die geforderte sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung sicherzustellen?

Dann sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie!

Mit Herrn Karl-Heinz Trittmann haben wir einen ausgewiesenen und gut vernetzten Fachmann an Bord, der Ihnen bei Fragen rund um das Thema Arbeitssicherheit Lösungen anbietet. Informieren Sie sich kostenfrei und unverbindlich telefonisch unter 04462-948426.

Informieren Sie sich hier über unser Leistungsangebot für Ihre Sicherheit!

Foto: pixabay

Arbeitssicherheit: Gefährdungsbeurteilung

Das Arbeitsschutzgesetz und weitere Rechtsvorschriften verpflichten jedes Unternehmen, die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und zu dokumentieren.

Diese Verpflichtung bringt für ihr Unternehmen auch deutliche betriebswirtschaftliche Vorteile.

„Die Verhütung von Unfällen ist nicht eine Frage gesetzlicher Vorschriften, sondern unternehmerischer Verantwortung und zudem ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft.“

                                                                                  Werner von Siemens,1880

Die Gefährdungsbeurteilung ist eine Bestandsaufnahme aller im Betrieb vorhandenen Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. Alle Arbeitsabläufe, Arbeitsmittel und -bedingungen müssen daraufhin untersucht werden, ob sie sicher sind oder inakzeptable Risiken bergen.

Sie ist ein Hilfsmittel, um Ursachen für Störungen der Arbeit zu verringern und die Qualität der Führungstätigkeit zu verbessern. Sie hilft zu entscheiden, wo und in welchem Umfang und mit welcher Dringlichkeit welche Maßnahmen erforderlich sind. Regelmäßige Aktualisierungen der Gefährdungsbeurteilung führen zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb.

Ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit kann angesichts eines immer geringer werdenden Angebots an qualifizierten und motivierten Fachkräften – gerade für Klein- und Mittelbetriebe – schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben.

Die daraus resultierenden Aufwendungen für das Aufrechterhalten eines reibungslosen Betriebs- ablaufs kosten Ihr Unternehmen in der Regel mehr als sinnvolle Vorkehrungen zum Arbeitsschutz, wie die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, gekostet hätten. Das sind zum Beispiel Lohnkosten für verletzte Mitarbeiter (Arbeitslohn plus gesetzliche, tarifliche und freiwillige Zusatzleistungen).

Weitere Kosten können unter anderem anfallen für Sachkosten, Maschinenausfallzeiten und Produktionsstillstand oder Versicherungskosten. Neben persönlichem Leid können auch Folgekosten durch höhere Versicherungsprämien und schlimmstenfalls sogar Strafverfahren verursacht werden.

Durch Mitarbeiterausfälle entstehen Terminverschiebungen oder Terminausfälle. Diese sorgen für Unzufriedenheit bei Kunden und schädigen den Ruf und die Außenwirkung des Unternehmens.

Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 17,2 Tagen je Arbeitnehmer/-in ergeben sich im Jahr 2016 insgesamt 674,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.

Das bedeutet Produktionsausfallkosten je Arbeitsunfähigkeitstag von 112 € und einen Ausfall an Bruttowertschöpfung je Arbeitsunfähigkeitstag von 197 €.

Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch motivierte Mitarbeiter

Arbeitsschutz sollte nicht als „Alibiaktion“ in Ihren Unternehmen praktiziert werden. Sie sollten dafür sorgen, dass Ihre Beschäftigten wissen, wie wichtig Ihnen selbst dieses Thema ist. Denn Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen, sind auch leistungsfähiger und motivierter. Sie werden nicht durch eine unsichere Arbeitsumgebung in ihrer Arbeit behindert oder gefährdet. Sie können Fehler vermeiden, sich auf das Wesentliche konzentrieren, besser und effizienter arbeiten.

Motivierte und gesunde Mitarbeiter tragen dazu bei, die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen dauerhaft stabil zu halten. Mit „gelebtem“ Arbeitsschutz fördern Sie daher nicht nur die Gesundheit und Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern verbessern auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Zusätzlich steigern Sie die Zufriedenheit und die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Zufriedene Mitarbeiter haben ein besseres und selbstbewusstes Auftreten bei Kunden, steigern die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbindung.

Gelebter Arbeitsschutz in ihrem Unternehmen kann auch ein zugkräftiges Argument bei der Suche nach neuen, qualifizierten, Mitarbeitern sein.

Wir erstellen für Sie eine, auf ihren Betrieb angepasste, Gefährdungsbeurteilung in Form einer Handlungsanleitung. Damit schaffen Sie Rechtssicherheit für sich und ihr Unternehmen. Sprechen Sie uns an.

Für eine unverbindliche erste Beratung zu diesem und weiteren Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Karl-Heinz Trittmann

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Tel.: 04462 -948426

Mobil: 0151 – 11591062

Mail: kh.trittmann@handwerk-leerwittmund.de


Quellen:

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

BG für Handel und Warenwirtschaft (BGHW)

Bundesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Seminar „Gefährdungsbeurteilung“ erfolgreich durchgeführt

Der Förderkreis zugunsten des Nachwuchses der Dachdecker-Innung für Ostfriesland e.V.

hat am 24. Januar 2019 für die Mitgliedsbetriebe der Dachdecker-Innung und des Förderkreises für Ostfriesland im  Schulungs- und Kommunikationszentrum in Emden ein Seminar über das wichtige Thema Gefährdungsbeurteilung durchgeführt.

Die Beurteilung von Gefährdungen ist Pflicht für jeden Unternehmer.

Frau Michaela Liebing, Fachkraft für Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst der Berufsgenossenschaft Bau, hat eindrucksvoll und leicht verständlich die Grundlagen zu diesem Thema mit den Teilnehmern erarbeitet.

Ein Hauptaugenmerk wurde hier auf die richtige Vorgehensweise einer Gefährdungsbeurteilung gelegt.

Diese verläuft nach den hier genannten Punkten:

  1. Vorbereiten
  2. Gefährdung ermitteln
  3. Gefährdung beurteilen
  4. Maßnahmen festlegen

Alle Maßnahmen müssen im weiteren Verlauf umgesetzt, überprüft und fortgeschrieben werden.

Die Teilnehmer erarbeiteten eigenständig an ihren Laptops, mit der von der Bau BG zur Verfügung gestellten Software, die Gefährdungsbeurteilung für ihr Unternehmen aus und konnten hierbei die Hilfestellung von Frau Liebing in Anspruch nehmen.

Zum Abschluss wurde jedem Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung überreicht und Frau Liebing sicherte zu, bei weiteren Fragen telefonisch zur Verfügung zu stehen.

Quelle: pixabay

Seminar: Erste Hilfe in Leer

Auch in Leer bieten wir 2019 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Grund- und Fortbildungskurse rund um das Thema „Erste Hilfe“ an.

Unser Angebot in Leer
19.02.19 – Grundkurs
25.02.19 – Fortbildung
11.11.19 – Grundkurs
18.11.19 – Fortbildung

Information zu den Terminen und zur Anmeldung unter Tel.: 0491-927840 oder per Mail an events@handwerk-leerwittmund.de

Foto: pixabay

Quelle: pixabay

Seminar: Erste Hilfe in Wittmund

Auch in 2019 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz in Wittmund Grund- und Fortbildungskurse rund um die „Erste Hilfe“ an.

Unser Angebot in Wittmund

20.02.19 – Grundkurs
06.11.19 – Fortbildung
12.11.19 – Grundkurs

Unser Angebot in Leer
19.02.19 – Grundkurs
25.02.19 – Fortbildung
11.11.19 – Grundkurs
18.11.19 – Fortbildung

Information zu den Terminen und zur Anmeldung unter Tel.: 0491-927840 oder per Mail an events@handwerk-leerwittmund.de



Foto: pixabay